Samstag, 5. Dezember 2009

Wieder was gelernt ...

nachdem mein Spindelchen nun einige Tage ausruhen konnte (schließlich musste ich Adventskalendersöckle stricken), habe ich gestern abend mal versucht aus dem Vlies zu spinnen. Das Vlies hatte ich ebenfalls noch in meinen Filzvorräten, jede Menge sogar - richtig schön "schafig".
Das Spinnen ist schon schwieriger als mit Kammzug, immer wieder kleine (und weniger kleine) Unregelmäßigkeiten und Knötchen, das Ausziehen der Fasern wirkt irgendwie "struppig". Zum Strickfilzen sicherlich gut geeignet und noch besser zum Ausprobieren des Andenverzwirnens. Bei der yahoo-group "Handspindeln" habe ich eine tolle Handspindelanleitung von Ulrike Bogdan gefunden, mit der ich nun auch das Verzwirnen probieren wollte. Schön nach der bebilderten Anleitung habe ich den Faden von der Spindel um die Hand gewickelt. Als ich in alle fünf Finger fast einen Krampf bekam, dachte ich, das kann ja nicht stimmen ... ahhjaaa, Komando zurück und nochmal von vorne. Das Verzwirnen des "Armreifs" klappte dann aber ganz gut und mit dem rustikalen Garn war ich doch zufrieden. Kam mir gerade recht, da ich für den Adventskalender eine Nikolaussocke auf den Nadeln hatte. Für den Rand habe ich das Garn gleich verstrickt ...


Quelle: eigenen Idee, Garn verzwirnt nach Anleitung von Ulrike Bogdan (s.o.)

Meine Tochter hat grad angezweifelt, ob die Niko-Socke überhaupt von mir sei ... die sieht so ganz anders aus, als "meine Socken" ... *gg*

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