Dienstag, 2. Februar 2010

Kulinarische Mitbringsel ...

finden bei unserer Familie immer großen Anklang. Landestypische Gerichte und Spezialitäten werden gerne probiert und eingekauft, so manches Rezept hat sich auch in unserer heimischen Küche etabliert.
Seit vielen Jahren sind wir zum Skifahren in Südtirol und das Lieblingsessen unserer Kinder waren da schon immer die Spinatspatzen ... und die sind sooo einfach nachzukochen:


Quelle: nachgekocht nach eigener Idee

Man nehme
ein gutes Pfund Mehl,
1 Päckchen Tiefkühlspinat (einfacher Spinat ohne Blubb)
6 bis 7 Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss oder Muskatblüte
etwas Wasser, je nach Teigbeschaffenheit.

Den Spinat auftauen lassen und mit dem Mehl und den Eiern zu einem Spätzlesteig verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und eine halbe Stunde stehen lassen. Wenn der Teig dann zu dickflüssig ist, mit etwas Wasser verrühren.
Inzwischen einen Topf Wasser zum Kochen bringen und gut salzen.
Wie dickflüssig/fest der Teig sein muss, hängt davon ab, ob man die Spätzle vom Brett schaben möchte oder ob man eine Spätzlespresse, einen Spätzleshobel oder ein sonstiges "Werkzeug" benutzt. Ich habe so "Lochteil", das wie ein Deckel auf den Topf gesetzt wird und streiche den Teig da wie durch ein Sieb durch. Mein Teig ist etwas flüssiger und die Spätzle werden eher kurze, dicke Knöpfle ... nee, a Schwoob bin i koiner *lach*.
Die Spätzle nun ins Kochwasser schaben/drücken, umrühren. Gar sind die Spätzle, wenn sie an die Oberfläche schwimmen. Dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in einer Schüssel mit kaltem Wasser den Garprozess beenden und abgießen. So bleiben die Spätzle schön bissfest.
Das war's eigentlich schon ... serviert werden die Spinatspätzle in einer Schinken-Käse-Soße. Dafür habe ich kein Rezept, die mache ich immer so frei Schnauze:
eine Zwiebel würfeln und in Fett andünsten, mit Milch/Brühe aufgießen und ein Päckchen Schmelzkäse und ein Stück Gorgonzola darin schmelzen lassen, immer schön mit dem Schneebesen rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und gekochten Schinken in Würfeln oder Streifen dazugeben. In dieser Soße werden die Spätzle dann nochmal aufgewärmt und dann kommt bei uns am Tisch so ein bissle Skihüttenfeeling auf ... mmmhhh

Übrigens kann man sich beim Spülen der Teigschüssel etc. viel Arbeit und Schrubberei sparen, wenn man diese Gegenstände nach Gebrauch gleich mit kaltem Wasser abspült.

Kommentare:

  1. das hört sich echt lecker an... schade, dass außer mir hier keiner spinat isst und ich keine nudeln mehr, bzw weizenmehl... mit roggenmehlt schmecken die wohl nicht oder?

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  2. Hmmmmm, das hört sich megalecker an. Werde ich bestimmt mal probieren.

    LG Conny

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  3. Hey super! Spinatspatzen sind ja sowas von lecker! Danke für die genaue "Anleitung"! Wohin fahrt Ihr denn immer, wenn Ihr nach Südtirol zum Skifahren fahrt? (Wir waren gerade letzte Woche wieder dort unterwegs und ich möchte garnieniiiewieder woanders hin!)

    Liebe Grüße,
    Michaela

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  4. Boah, wie lecker sich das anhört, ich könnte sofort in die Küche stürmen und Spatzen kochen ;o))
    Leckerschmecker!

    Danke fürs Rezept
    und liebe Grüße,
    Jenny

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