Samstag, 13. August 2011

Samstagsessen


Wenn ich in meinen Kindheitserinnerungen krame, fallen mir sofort die Samstage ein, an denen ich mit meinem Papa am Herd stand und kochte. Mein Papa war in Ungarn geboren und aufgewachsen und hatte viele Rezepte seiner Mutter, also meiner Oma, im Kopf.
Einfach, aber sehr lecker und meist mit frischem Obst oder Gemüse aus dem Garten.
Im Sommer gab es da samstags öfters "Letscho", eine Art Paprikaeintopf, der sicher in jeder Familie etwas anders schmeckte und wohl das erste "Mittagessen" war, das ich alleine kochen konnte. Meine Familie mag leider Paprika nicht so gerne, aber ab und zu ist bei uns einfach "Samstag" ...

Das Letscho koche ich normalerweise "à la main", aber so ungefähr braucht man

ca. 300 g Fleischwurst (in manchen Gegenden auch "Lyoner genannt - mein Onkel machte das Letscho übrigens mit Fleischwürfelchen, muss dann aber länger kochen)
ca. 500 g frischen Paprika, ca. 500 g frische Tomaten, 2 - 3 Zwiebeln
1 Tasse Reis, 500 ml pürierte Tomaten, Gemüse- oder Fleischbrühe, Salz und Pfeffer


Quelle: eigenes Familienrezept

Die Fleischwurst wird enthäutet, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten. Die Zwiebeln, Tomaten und Paprika putzen und ebenfalls in Streifen oder mundgerechte Stücke schneiden. Wer sich an den Tomatenhäutchen stört, kann die Tomaten auch abziehen.

In etwas Öl wird die Fleischwurst angebraten. Dann kommen die Zwiebeln dazu. Wenn diese leichte Farbe annehmen, das restliche Gemüse und den Reis dazugeben, mit den passierten Tomaten und Brühe aufgießen, dass alles bedeckt ist. Bei kleiner Hitze solange garen, bis der Reis weich ist - falls nötig noch etwas Brühe nachgießen.
Mit Salz und Peffer, evtl. etwas Paprikapulver abschmecken. Dazu gibt es Brötchen oder Baguette.


Quelle: eigenes Rezept



Kommentare:

  1. çok güzel bir blog tebrikler..iyi pazarlar.

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  2. Das sieht ja wieder oberlecker aus, werde ich bestimmt mal nachkochen!
    Danke für dieses schöne Rezept, Gabi!

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  3. Leeeetschooo!!! Wie lecker!!! Ich kenn es aber meisst mit Kaiser-Kolbáz und den hellgrünen Spitzpaprikas. Hat mein Stiefdaddy, der auch Ungar war, oft direkt im Kessel überm offenen Feuer gekocht.

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  4. Dieses Rezept bekam ich auch von einem Ungar mitgeteilt, aber ohne Wurst und der Reis wird extra gemacht. Meine Familie liebt es. Nun haben wir auch noch eigene Tomaten und eigene Paprika....ein Gedicht.
    Lieben Gruß
    margit

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