Montag, 5. Januar 2015

In elf Monaten

beginnen schon wieder die Überlegungen zur Weihnachtsbäckerei ... Lieblingsplätzchen oder Keksdosenhüter,  mal wieder was Neues ausprobieren oder doch besser Omas Rezepte.
Noch sind Plätzchenreste in der Dose und ich werde mir hier mal meine Notizen machen:
Damit war der Plätzchenteller dieses Jahr gefüllt:
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei
Das Apfelbrot fehlt leider auf dem Bild, wurde aber im Advent schon gerne gegessen und hat uns auch auf unseren Weihnachtsmarktausflug begleitet. Statt Rosinen, die meine Familie nicht so toll findet, habe ich dieses Jahr getrocknete Cranberries verwendet. Hat allen gut geschmeckt und wird im Rezept entsprechend geändert.
Die Kokoskugeln fehlen auch schon - ein neues Rezept aus der Hilda (S.21). Die Kugeln waren auf alle Fälle besser als meine bisherigen Kokosmakronen, irgendwie saftiger und die Menge war absolut ausreichend.
Ebenfalls aus der Hilda (S.23) stammt das Rezept für Rosmarin-Heidesand: mal ganz was anderes, schön zart und einfach lecker - die wird es wieder geben (und vielleicht nicht nur zur Weihnachtszeit).
Die Ausstecherle habe ich dieses Jahr auch nicht nach dem "Oma-Bertl-Rezept" gebacken. Weil ich mir Keksstempel und neue Ausstecherle gekauft hatte, musste da ein Teig her, der nicht so sehr verläuft. Meine Wahl fiel dann auf ein Stempelkeksrezept von der Küchenzuckerschnecke und wir waren alle sehr damit zufrieden: lies sich prima verarbeiten und kam geschmacklich auch sehr nahe an die Oma-Bertl-Butterplätzle (optisch übrigens auch, da ich natürlich auch meine alten Ausstecherle verwendet habe und diese Plätzchen dann mit Eigelb bestrichen habe):
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei,  Rezept für Ausstecherle
Den Nusszwieback habe ich auch dieses Jahr wieder nach Jannekes Rezept gebacken: ideal zum Verwerten von Eiweiß. Zu den Walnüssen auch noch einige  Mandeln gegeben und mit einer Prise Orangenabrieb gewürzt.
Die Lebkuchen entstanden wieder nach meiner erprobten Rezeptvariante, ebenso wie die Hausfreunde, die dieses Jahr aufgrund der nochmals reduzierten Rosinenmenge doch etwas trocken waren - 2015 könnte ich die auch hier mal mit Cranberries ersetzen. Die Engadiner und die Walnusshörnchen stammen aus der Rezeptsammlung, die von Mitarbeitern eines Lebensmittelmarktes gesammelt und veröffentlicht wurden - auch schon einige Jahre auf unserem Plätzchenteller und sehr beliebt.
Bei den Schokocrossies findet stets die restliche Kuvertüre ihre Verwendung - gemischt mit vielen Mandelblättchen und Cornflakes (die bei uns sonst keiner mag und deshalb durch einen Rest "Lion" ersetzt wurde, damit's schön knuspert), dazu ein Hauch Lebkuchengewürz.
Die Hilda-Brötchen sind nach Oma Bertls Rezeptbuch gebacken und das Rezept für die Springerle habe ich von meiner Tante Gretl, die mir auch die alten Springerlesmodeln "vererbt" hat.
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei
Schön anzusehen und dazu lecker ist das Falsche Butterbrot, das mag ich sehr gerne. Auch ein sehr leckeres Kekstester-Rezept sind die Chocolate Crackles, die mussten 2014 allerdings eine Runde aussetzen.
Ergänzt wurde der Plätzchenteller mit gekauften Dominosteinen (die gehören seit meiner Kindheit einfach dazu), Marzipankartoffeln und Zimtsternen (vom Discounter) - vielleicht probiere ich dieses Jahr mal wieder die Dinger selbst zu backen, leckerer wär's.
So. Nun aber genug mit den "olle Kamellen" - mit diesem Merkzettel sollte bei der Weihnachtsbäckerei wohl nix schief gehen.


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