Nachdem sich Töchterlein vor ein paar Tagen eine grüne Skijacke ausgesucht hat, sollte auch eine neue, passende Mütze her. Ich hatte mir ja schon Hoffnung gemacht, dass ich mir dafür mal ein Knäuelchen Noro gönnen könnte. In der großen Stadt suchten wir ein Wollgeschäft auf und standen vor dem Wollregal des besagten Herstellers. Von den prächtigen Noro-Färbungen war auch Töchterlein angetan. Aber wie das mit der vernünftigen Jugend so ist, meinte Töchterlein mit Blick auf das Preisschild (immerhin so 18,ungrad Euronen) : "Nö, Mama, ne Mütze aus soooo teurer Wolle will ich nicht". Nachdem wir beide dann das Garn befühlt hatten, kamen wir zu dem Schluß, dass ich wohl auf einem Kammzug einen ähnlich schöne Färbung hinkriegen könnte. Und überhaupt sei mein handgesponnenes Garn mit Seide eh viel weicher ....
Also nix mit Noro - statt dessen freute ich mich auf's Färben, wozu ich aber bis heute nicht gekommen bin.
Und heute war mal wieder richtiges Mützenwetter ... und Töchterlein hatte kalte Öhrchen. Tsss, geht ja garnicht. Nach einem Tauchgang in den Wollkörben kam ein bunter Strang Schoppelwolle zu Tage und von Töchterlein kam die spontane Zusage: "Die will ich als Mütze, aber ganz schlicht und ohne Bommel".
Gerade wurde sie fertig und für gut befunden:

Quelle: eigene Idee
Garnicht so übel, die Mützenstrickerei .... da könnte ich glatt zur Wiederholungstäterin werden.
