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Freitag, 18. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 7

 Heute nochmal zwei Plätzchenrezepte, die auf unserem Plätzchenteller nicht fehlen dürfen:

Orangenplätzchen

Quelle: selbstgebacken
 Zutaten:

125 g Butter
125 g Zucker
1 P. Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
(alternativ: Orangenabrieb "aus der Tüte")
3 Eier
175 g Mehl
1 EL Orangensaft
 
Für die Füllung: Orangenmarmelade
Dekoration: dunkle Kuvertüre
 
Zubereitung:
Butter und Zucker aufschlagen, Eier und Gewürze dazugeben und anschließen Mehl und Orangensaft unterrühren. 
Mit einem Spritzbeutel kleine Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen (etwas größer als eine Haselnuss) undbei 175 ° C  für 6-8 Minuten backen. Die Plätzchen sollen hell bleiben und nur einen kleinen goldbraunen Rand bekommen.
 
Nach dem Backen jeweils zwei Plätzchen  mit der Orangenmarmelade "zusammenkleben" und  mit dunkler Kuvertüre dekorieren. 
 
Falsches Butterbrot 
Quelle: selbstgebacken
Zutaten:
 
Teig:
125 g Haselnüsse, geröstet und gemahlen
125 dunkle Schokolade, gerieben
1/4 TL Zimt
1 Prise Salz
125 g Mehl
80 g Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

"Butter": 
2 Eigelb, 6 "gute" Esslöffel Puderzucker
gehackte Pistazien zum Bestreuen

Aus den Teigzutaten eine Knetteig zubereiten, zu "Brot-Stangen" formen - der Durchmesser entspricht bei mir ca. einem 2-€-Stück - und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zum Backen den Ofen auf 175°C vorheizen, die "Brote" in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf mitBackpapier ausgelegten Blechen ca. 10 Minuten backen.

Während der Backzeit die "Butter" zubereiten: dafür die Eigelb mit dem Puderzucker zu einer dicken, weißlichen  Creme aufschlagen.

Die heißen Plätzchen mit Hilfe einer Palette umdrehen und sofort auf der Rückseite mit der "Butter" bestreichen und die gehackten Pistazien darüberstreuen. Die Bleche kommen dann zurück in den ausgeschaltenen Ofen, bis der Ofen abekühlt und die Butter fest ist.

Fröhliches Backen !
 



Mittwoch, 16. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 6

Im letzten Jahr habe ich die  Erdnusskugeln ausprobiert und sie haben uns gut geschmeckt, so gut, dass ich sie dieses Jahr wieder gebacken habe.

Quelle: selbstgebacken
Erdnusskugeln
120 g Butter
200 g Erdnussbutter (Cremig, ich habe die "Crunch" verwendet, da sind noch kleine Nussstücke drin)
50 g braunen Zucker
70 g weißen Zucker
1 Ei
1 P. Vanillezucker 
1 Prise Salz
230 g Mehl
1 TL Natron
evtl. etwas Milch, wenn der Teig zu fest ist
 
Zucker zum Wälzen der Teigkugeln 

Schokolade bzw. Kuvertüre zum Verzieren

Butter und Erdnussbutter cremig rühren, Ei und Zucker sowie die Gewürze dazugeben und gut rühren, bis alles verbunden ist. Dann Mehl und Natron zugeben und bei Bedarf etwas Milch. Aus dem Teig Kugeln formen (etwa in Größe einer kleineren Walnuss) und diese in einem Schälchen Zucker wälzen. Auf ein Blech mit Backpapier setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 - 190 ° C ca 12 - 15 Min. backen.


Nach dem Backen mit Schokolade dekorieren.

 

Weihnachtsbäckerei Teil 5

Schon vor etlichen Jahren wollte ich meinen Bruder mal mit selbstgemachten Heinerle überraschen. Allerdings war ich da in der Verarbeitung wohl etwas schnell und die Zubereitung war eine echte Schweinerei. Naja, dieses Jahr fragte mein Sohn, ob ich nicht mal Heinerle machen könnte. Also habe ich nochmal probiert - und tadatadaaaaa es hat geklappt:

Quelle: selbstgemacht

Heinerle

250 g Palmin
250 g Puderzucker
250 g dunkle Schokolade (oder Blockschokolade)
1 Päckchen Vanillezucer
4 Eier
rechteckige Obladen ( 2 Päckchen haben bei mir nicht ganz gereicht, die restliche Masse habe ich auf runde Obladen verteilt)

Über dem Wasserbad das Palmin und den Puderzucker bei geringer Hitze schmelzen lassen. Schokolade und Vanillezucker dazugeben und ebenfalls schmelzen lassen. Die Eier verquirlen und unter die Masse rühren - erhitzen, aber nicht kochen und dabei ständig rühren.
Diese Masse dann abkühlen lassen, zwischendurch mal rühren und wenn die Creme dann streichfähig (so etwa wie die Schokocreme, die man sich morgens auf's Brot schmieren kann) ist, die Oblaten damit bestreichen und aufeinanderlegen.
Ich habe die Platten auf Frischhaltefolie gelegt und die fertigen "Platten"dann darin eingeschlagen, so bleibt außenrum alles sauber.
Die Platten müssen nun etwas beschwert werden, sonst wellen sich die Oblaten. Weil ich ja alles eingepackt hatte, habe ich ein schwereres Buch draufgelegt und alles über Nacht (auf dem Balkon) kaltgestellt. Am nächsten Tag die Platten in Rauten schneiden und genießen.
 


Sonntag, 13. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 4

 Mit dem Plätzchenbacken bin ich für dieses Jahr ziemlich durch .... so sieht dann wohl unser Plätzchenteller aus

Quelle: selbstgebacken

 Hier nochmal mein Lebkuchenrezept, das ich früher schonmal hier aufgeschrieben hatte:

Lebkuchen

Man nehme: 4 Butterhörnchen/Croissants und weiche diese in 250 ml heißem Wasser ein. 50 g Zitronat 50 g Orangeat 250 g Mandeln werden zusammen in einem Mixer zerkleinert 125 g Mehl, ½ Päckchen Backpulver und 3 gehäufte TL Lebkuchengewürz zu der Mandel-Mischung geben und gut mischen. 2 Eier mit 350 g Zucker schaumig rühren und die Mandel-Mehl-Gewürzmischung und die eingeweichten Hörnchen (nicht ausdrücken!) unterrühren (aufpassen, dass die Masse gut gemischt ist und keine „Hörnchenstücke“ im Teig sind). Diese Masse nun auf Oblaten streichen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen, bis die Lebkuchen etwas Farbe angenommen haben. Nach Belieben können die Lebkuchen vor dem Backen noch mit geschälten, halbierten Mandeln verziert werden oder nach dem Backen mit Schokoglasur überzogen werden. Tipp: Die Mandeln können je nach Geschmack auch durch Haselnüsse ersetzt werden, auch Walnüsse schmecken lecker (da diese aber sehr fettreich sind, bitte nicht ausschließlich verwenden). Ganz toll gleichmäßig bekommt man die Lebkuchenmasse übrigens mit einem "Plätzchen-Portionierer" auf die Oblaten. Euch allen viel Spass beim Plätzchenbacken ....

 Quelle: Gabys Lebkuchen und sind eigentlich ganz schnell und einfach gebacken: Lebkuchen

Weihnachtsbäckerei Teil 3

Meine Tante Gretl hat früher  Nussmakronen auf Mürbteig gebacken - die waren immer viel saftiger als die Makronen auf Oblaten und haben mir sehr gut geschmeckt. Da ich von dem Teig für die Hildabrötchen dieses Jahr die doppelte Menge vorbereitet hatte und gerade Eiweiß "übrig" war, habe ich die Gelegenheit genutzt und Tante Gretls Variante nachgebacken:

Quelle: selbstgebacken


Die Makronenmasse besteht aus

Eischnee von 2 Eiweiß
1 TL Zitronensaft
160 g Puderzucker
200 g gemahlenen Haselnüssen
 
Aus dem Teig für die Hildabrötchen Sterne ausstechen und jeweils ein Löffelchen Makronenmasse draufsetzen.
Bei 170 - 180 ° C ca 15 Minuten backen
 



Montag, 30. November 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 2

 Hildabrödle

Zutaten für einen Mürbteig:

300 g Mehl, 125 g Zucker, 150 g Butter, 1 Ei, 1 P. Vanillezucker, Abrieb von 1/2 Zitrone

Füllung: Johannisbeergelee (uns schmeckt das von schwarzen Johannisbeeren)

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Mürbteig herstellen und kaltstellen.

Den kalten Mürbteig 4-5 mm dick ausrollen, runde Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen  in der Mitte noch einen kleine Kreis (Herz/Sternchen) ausstechen

Auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und bei 180 ° C ca. 10 Min. - hellgelb - backen.

Die ganzen Plätzchen noch warm mit glattgerührtem Johannisbeergelee bestreichen und das gelochte Plätzchen draufsetzen, mit Puderzucker bestäuben und abkühlen lassen.

 

Quelle: selbstgebacken und fotografiert

Donnerstag, 26. November 2020

Weihnachtsbäckerei - Teil 1

 Dieses Rezept stammt noch aus dem Hauswirtschaftsunterricht, den ich in der 8. und/oder 9. Klasse genießen durfte. Die Versucherle, die wir mit nach Hause bekamen, schmeckten der ganzen Familie gut und so haben die Hausfreunde bestimmt schon seit 40 Jahren einen festen Platz auf dem Plätzchenteller.

Hausfreunde

Zutaten:   

250 g Zucker, 3 Eier (von einem Ei etwas Eigelb zum Bestreichen zur Seite stellen), 200 g Nüsse (nach Geschmack - ich nehme Haselnüsse), 100 g Schokolade (Vollmilch oder dunklere Sorten), 100 g Rosinen (die ersetze ich mit Cranberries, da Rosinen bei uns nicht so beliebt sind und die leicht säuerlichen Cranberries gut passen), 200 g Mehr, 1 P. Backpulver

Nüsse und Schokolade grob hacken, es dürfen ruhig auch größere Stückchen bleiben.

Eier und Zucker schaumig rühren, Nüsse, Schokolade, Rosinen/Cranberries und das Mehl mit Backpulver unterrühren. Den Teig in längliche "Brote" oder Stangen auf ein mit backpapier belegtes Blech verteilen (bitte Abstand, die Masse läuft etwas auseinander) und mit dem zurückbehaltenen Eigelb (evtl. mit etwas Milch oder Sahne vermischt) bestreichen.

Bei 175°C ca 25 - 30 Minuten backen - noch warm in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden und auskühlen lassen.

Quelle: selbstgebacken, fotografiert und aufgegessen

 

Sonntag, 31. Dezember 2017

Jahresabschluss

So, und nun kommt das dicke Ende ..... so einiger "Kleinkrusch, der in den letzten Tagen und Wochen so fertig wurde.
Double-Face-Topflappen "Teekanne"
Quelle: Zählmuster Teekanne
 Das pattern für die Teekanne gibt's bei ravelry - gestrickt sind die Tolas mit NS 2,5und das Garn war vom Discounter, jeweils 50 g pro Farbe.
Quelle: Zählmuster Teekanne
Die Topflappen hat meine Tochter ihrer Arbeitskollegin zu Weihnachten geschenkt.

Für einen guten Freund meines Sohnes habe ich als Weihnachtgeschenk eine Mütze gestrickt:
Quelle: Violett Waffles
Das Muster strickte sich mit 8-fach-Sockenwolle und NS 4,5 ganz flott und die Mütze passt prima und gefällt dem jungen Mann sehr gut.

Und dann waren da noch diverse Socken, die gleich an die Füße "wanderten",  vom Nikolaus in Stiefel gesteckt wurden oder einfach im Vorratskistchen verschwanden:
Für meine Mutter, die den Schaft lieber kürzer mag - Gr. 38, gestrickt aus einem gut abgelagerten Opal-Schätzchen
Quelle: selbstgestrickt
 Aus einem Knäuel Regia mit Baumwolle - Gr. 38/39
Quelle: selbstgestrickt
 Nikolaussocken für die Freundin des Juniors - Gr. 40, gestrickt aus einem Crazy-Zauberball "Blasser Schimmer" von Herrn Schoppel
Quelle: selbstgestrickt
 Dieses Paar hat sich mein Sohn gleich gemopst - Lana Grossa Meilenweit, Gr. 44/45 - aber ich hatte davon noch ein Knäuel, weil ich bei so fröhlichen "Männerfarben" einfach zuschlagen muss ;-)))
Quelle: selbstgestrickt
 Ebenfalls aus Lana Grossa Meilenweit in Gr. 44/45 - die durften ins Vorratskistchen
Quelle: selbstgestrickt
Aus Gründl-SoWo  in Gr. 44/45  ..... dazu gibt's eine nette kleine Geschichte, die ich demnächst mal aufschreiben muss .....
Quelle: selbstgestrickt
 So, dass sind die Zwillingen zu den Socken17sechzehn .... Meilenweit in Gr. 44/45
Quelle: selbstgestrickt
Und das  Foto von  meinen Socken17zwanzig ist leider so unscharf, dass ich es nicht zeigen, mag - hole ich beim nächsten Fotoshooting nach, versprochen.

Weihnachtsgeschenke

Meine Tochter durfte sich über eine Comodo freuen
Quelle: Comodo
Gestrickt mit NS 3 aus Merino-Sockenwolle von Lana Grossa (von 400 g war noch ein Rest übrig) - die Anleitung kann ich nur empfehlen, strickt sich sehr schön und die Passform ist auch super. Sie passt meiner Tochter prima und die Farbe gefällt ihr auch sehr gut.

Meine Schwägerin durfte sich über einen Double-Face-Loop freuen
Quelle: selbstgestrickt - Muster von ravelry

Quelle: selbstgestrickt - Muster von ravelry

Quelle: selbstgestrickt - Muster von ravelry 
Den Crazy-Zauberball "Grüne Woche" habe ich mit einem Knäuel Schoppel Admiral in weiß kombiniert und mit NS 2,5 verstrickt.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Wer mag noch ...

bitte zugreifen .....
Quelle: selbstgebacken
Ich hoffe, alle, die hier mitlesen, hatten ein schönes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest und ich wünsche Euch noch erholsame Tage "zwischen den Jahren".
Auf meinem Plätchenteller gibt es dieses Jahr wieder die "Klassiker" wie meine Lebkuchen  (mit denen ich jedes Jahr die Plätzchenbackerei starte), die Hausfreunde, Ausstecherle, Walnusskipferl, Orangenplätzchen, Kokoskugeln, Chocolat Crackels, falsches Butterbrot, Nusszwieback,  Engadinger und die Springerle, die nach dem Rezept und mit den alten Modeln meiner Tante Gretl gebacken werden.
Neu sind die Aprikosenwölkchen, die ich zufällig im Fernsehen gesehen hatte. Nicht nur ich finde sie sehr lecker, schön locker und fruchtig. Und sie sind wirklich ruck-zuck gebacken. Ich bin mir sicher, für die findet sich auch auf künftigen Plätzchentellern ein Plätzchen.

Ein paar wollige Weihnachtsgeschenke sind auch entstanden, davon demnächst mehr - jetzt zünde ich nochmal die Weihnachtskerzchen an und mach's mir auf dem Sofa gemütlich.

Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresendproduktion

nach all den Männersocken musste endlich mal wieder "Mädchen" auf die Nadeln. Und zwar richtig.
Da kam der Sockenwunsch des Sohnes für die Freundin gerade recht.
Die Firestarter von Yarnissima wollte ich schon lange mal stricken. Leider "treffe" ich die passende Größe bei toe-up gestrickten Socken nicht immer. Also habe ich meine Socken16achtundzwanzig in Gr. 40 mit dem Firestarter-Muster einfach ganz normal von  oben gestrickt
Quelle: Muster von firestarter, Strickweise nach eigene Idee
 Die niedlichen DF-Katzengesichter sind zu Weihnachten in die Küche meines Neffen gezogen
Quelle: pattern von wollevirus
Da sich die Freundin des Sohnes ganz spontan auch noch eine Mütze wünschte, kam ich in den letzten Tagen auch noch in den Genuss von Zoe. Die Garnwahl war etwas eingeschränkt und die Mütze sitzt etwas "stramm"; auch der Bommel fehlt  noch, aber die Mütze strickt sich super - evtl. bleibt es nicht bei einer Zoe ;-))
Quelle: Zoe
Und selbstverständlich wurden auch die allerletzten Männersocken für dieses Jahr noch fertig
Quelle: eigene Strickerei
Die Socken16neunundzwanzig sind in Gr. 44/45 - auf den Gabentisch haben sie es nicht mehr geschafft, aber im Vorratskistchen ist ja nun wieder Platz.

So, das war's dann für dieses Jahr. Bis unsere Gäste eintrudeln mache ich mich mal wieder an eine
Männermütze nach meinem Bommelmützenrezept, es ist ziemlich frisch bei uns geworden.

Euch allen wünsche ich einen schönen Silvesterabend, viel Spass beim Feieren und alles Gute für das Neue Jahr - vor allem: bleibt gesund und immer schön kreativ !

Dienstag, 6. September 2016

Feriengestricksel

Seit einigen Jahren packe ich nun schon eine Tüte Sockenwollreste in den Urlaubskoffer mein Handgepäck und nadel daraus meine Adventskalendersocken. Die kleinen Dinger sind abwechslungsreich, schnell fertig und auch bei sommerlichen Temperaturen noch angenehm zu stricken .... ist auch ganz schön was zusammen gekommen in den letzten Wochen:
Quelle: selbstgestrickt
Nur das Vernähen der über 100 Fäden könnte gerne jemand anderes übernehmen ;-))))

Donnerstag, 21. Januar 2016

Neujahrsüberraschung ;-)))

Meine Söckchen-Adventskalender habe ich in den letzten Jahren immermal an Freundinnen verschenkt. Als im letzten Monat die Adventskalendersöckchen schon teilweise geleert waren, fragte mich eine dieser Freundinnen, ob ich denn zufällig noch so einen  Kalender für sie hätte, da ihre Nichte davon ganz begeistert sei. Ich musste sie leider enttäuschen, denn ich hatte wirklich keine einzige Minisocke mehr. Der Sohn hatte 24 Söckchen  für seine Freundin "bestellt" und die Tochter eine "Sockenwäscheleine" für ihre WG-Mitbewohnerin befüllt und ich hatte danach keine Lust auf diesen Kleinkram. Also habe ich mir eine 11-Monats-Frist "erbeten" und auf den nächsten Advent verwiesen.
Am 4. Januar waren wir dann bei besagter Freundin zum Neujahrskaffee geladen und ich musste dieses Jahr garnicht lange über ein passendes "Mitbringsel" nachdenken *lach*
Quelle: gestrickt nach eigener Idee
An und zwischen den Feiertagen habe ich meine SoWoRestekiste geplündert und 24 verschiedene kleine Socken gestrickt, ein Päckchen Wäscheklammern mit numerierten Sternchen hatte ich auch noch im Schrank. Fertig waren die ersten "Adventsvorbereitungen 2016" - füllen darf dann die Tante.
Quelle: gestrickt nach eigener Idee
 So früh war ich noch niiieee dran - aber jetzt muss ich wenigstens keine Bedenken haben, dass ich was vergesse, ist ja noch lange bis Dezember.

Samstag, 26. Dezember 2015

Geschafft ..

alle Päckchen ausgepackt, der letzte Weihnachtsbesuch ist wieder zu Hause angekommen, keine Panne beim Weihnachtsmenü .... Plätzchen waren auch lecker
Quelle: alles selbst gebacken
Nun genießen wir den restlichen Weihnachtsfeiertag ganz gemütlich und freuen uns an dieser tollen Amarylis, die mir meine Strickmädels geschenkt haben
Quelle: unsere Weihnachtsamarylis
Fünf Blüten (an zwei Stengeln) sind schon offen und zwei Knospen öffnen sich gerade, sooo schön !

Sonntag, 20. Dezember 2015

Springerle

Vor mehr als 40 Jahren war ich als kleines Mädchen begeistert dabei, wenn meine Tante Gretl Springerle backte. Schon das Rühren der Zucker-Eier-Masse wurde zelebriert und erst wenn die Springerle Füßle bekamen, war die ganze Aktion gelungen.
Später durfte meine Tochter beim Teigrühren und "Ausradeln" helfen, die Springerle zählten mit zu ihren Lieblingsplätzchen. Auch nachdem unsere Tante Gretl eigentlich keine Plätzchen mehr zu Weihnachten backen wollte, die Springerle blieben ihre Spezialität, bis sie ihren Haushalt auflöste und zu meiner Cousine zog. Die alten Springelesmodeln samt Rezept und den Tütchen mit Hirschhornsalz und Anissamen bekam ich "vermacht". So mancher Backversuch ging in die Hose .... mal waren die Modeln unauffindbar (weil sie schön ordentlich aus der Papiertüte in eine Plastikbox umgezogen waren), mal blieb der Teig unrettbar in den Modeln kleben .... die ausgeradelten Springerle vor dem Backen auf den Balkon zu stellen ist auch keine gute Idee. Aber nun hab' ich - anscheinend -  den Bogen raus
Quelle: Springele nach Tante Gretl
Lecker duften sie nach Anis und Füßle haben sie auch alle .....
Quelle: Springele nach Tante Gretl
Tante Gretl, die letzte Woche übrigens ihren 92. feierte, wird sich sicher freuen, dass es auch dieses Jahr wieder Springerle gibt.

Dienstag, 24. November 2015

Endspurt

Der Advent steht vor der Türe und  die Adventssöckchen für meine Lieben wollen noch gefüllt werden. Naschkram und nette Kleinigkeiten liegen bereit. Eine Handvoll Söckchen muss ich  noch stricken ....
Quelle: eigene Strickerei
dann ist auch der zweite Adventskalender, den meine Kinder für Freundin und Mitbewohnerin geordert hatten, komplett.
Der erste wurde schon vor einiger Zeit gefüllt und ist nach Belgien ausgewandert
Quelle: eigene Strickerei
Aber jetzt mach' ich erstmal den Teig für mein Apfelbrot .......

Montag, 5. Januar 2015

In elf Monaten

beginnen schon wieder die Überlegungen zur Weihnachtsbäckerei ... Lieblingsplätzchen oder Keksdosenhüter,  mal wieder was Neues ausprobieren oder doch besser Omas Rezepte.
Noch sind Plätzchenreste in der Dose und ich werde mir hier mal meine Notizen machen:
Damit war der Plätzchenteller dieses Jahr gefüllt:
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei
Das Apfelbrot fehlt leider auf dem Bild, wurde aber im Advent schon gerne gegessen und hat uns auch auf unseren Weihnachtsmarktausflug begleitet. Statt Rosinen, die meine Familie nicht so toll findet, habe ich dieses Jahr getrocknete Cranberries verwendet. Hat allen gut geschmeckt und wird im Rezept entsprechend geändert.
Die Kokoskugeln fehlen auch schon - ein neues Rezept aus der Hilda (S.21). Die Kugeln waren auf alle Fälle besser als meine bisherigen Kokosmakronen, irgendwie saftiger und die Menge war absolut ausreichend.
Ebenfalls aus der Hilda (S.23) stammt das Rezept für Rosmarin-Heidesand: mal ganz was anderes, schön zart und einfach lecker - die wird es wieder geben (und vielleicht nicht nur zur Weihnachtszeit).
Die Ausstecherle habe ich dieses Jahr auch nicht nach dem "Oma-Bertl-Rezept" gebacken. Weil ich mir Keksstempel und neue Ausstecherle gekauft hatte, musste da ein Teig her, der nicht so sehr verläuft. Meine Wahl fiel dann auf ein Stempelkeksrezept von der Küchenzuckerschnecke und wir waren alle sehr damit zufrieden: lies sich prima verarbeiten und kam geschmacklich auch sehr nahe an die Oma-Bertl-Butterplätzle (optisch übrigens auch, da ich natürlich auch meine alten Ausstecherle verwendet habe und diese Plätzchen dann mit Eigelb bestrichen habe):
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei,  Rezept für Ausstecherle
Den Nusszwieback habe ich auch dieses Jahr wieder nach Jannekes Rezept gebacken: ideal zum Verwerten von Eiweiß. Zu den Walnüssen auch noch einige  Mandeln gegeben und mit einer Prise Orangenabrieb gewürzt.
Die Lebkuchen entstanden wieder nach meiner erprobten Rezeptvariante, ebenso wie die Hausfreunde, die dieses Jahr aufgrund der nochmals reduzierten Rosinenmenge doch etwas trocken waren - 2015 könnte ich die auch hier mal mit Cranberries ersetzen. Die Engadiner und die Walnusshörnchen stammen aus der Rezeptsammlung, die von Mitarbeitern eines Lebensmittelmarktes gesammelt und veröffentlicht wurden - auch schon einige Jahre auf unserem Plätzchenteller und sehr beliebt.
Bei den Schokocrossies findet stets die restliche Kuvertüre ihre Verwendung - gemischt mit vielen Mandelblättchen und Cornflakes (die bei uns sonst keiner mag und deshalb durch einen Rest "Lion" ersetzt wurde, damit's schön knuspert), dazu ein Hauch Lebkuchengewürz.
Die Hilda-Brötchen sind nach Oma Bertls Rezeptbuch gebacken und das Rezept für die Springerle habe ich von meiner Tante Gretl, die mir auch die alten Springerlesmodeln "vererbt" hat.
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei
Schön anzusehen und dazu lecker ist das Falsche Butterbrot, das mag ich sehr gerne. Auch ein sehr leckeres Kekstester-Rezept sind die Chocolate Crackles, die mussten 2014 allerdings eine Runde aussetzen.
Ergänzt wurde der Plätzchenteller mit gekauften Dominosteinen (die gehören seit meiner Kindheit einfach dazu), Marzipankartoffeln und Zimtsternen (vom Discounter) - vielleicht probiere ich dieses Jahr mal wieder die Dinger selbst zu backen, leckerer wär's.
So. Nun aber genug mit den "olle Kamellen" - mit diesem Merkzettel sollte bei der Weihnachtsbäckerei wohl nix schief gehen.

Montag, 30. Dezember 2013

Längst angekommen ....

sind die Weihnachtskarten, die selbstverständlich auch dieses Jahr wieder selbstgebastelt waren

Quelle: eigene Idee
Quelle: eigene Idee
Ganz schlichte rote Stempelmotive, unterlegt mit rotem Tonkarton. Die gute Wünsche im Karteninneren sind ebenfalls gestempelt und die Briefumschläge ziert eine gestempelte Christbaumkugel mit (gemaltem) Goldaufhänger und (Bleistift-)faden.

Montag, 2. Dezember 2013

Advent, Advent ...

das erste Kerzlein durften wir ja schon anzünden und die Plätzchensaison habe ich (wie jedes Jahr) mit den Lebkuchen gestartet
Quelle: Lebkuchen nach eigenem Hausrezept
Die Adventskalender sind gefüllt und aufgehängt bzw. in den Koffer der Studentin gewandert
Quelle: Adventskalender, eigene Strickerei
und die ersten Weihnachtsmärkte haben wir am Wochenende auch schon besucht.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Alles ausgepackt

Quelle: eigenes Schaf auf der eigenen Fensterbank

Ich hoffe, Ihr hattet bisher  ein schönes Weihnachtsfest und wünsche Euch allen noch einen tollen, entspannten 2. Feiertag.
Wir lassen es  heute einfach gemütlich im kleinsten Familienkreis ausklingen - die Geschenke sind alle ausgepackt, alle sind zufrieden und glücklich.
Dieses Jahr habe ich nur wenig Gestricktes verschenkt; Socken für das Tochterkind 

Quelle: gestrickt nach eigener Idee
und eine Mütze für deren Boyfriend, die auf den ersten Blick zwar etwas seltsam aussieht:

Quelle: Anleitung bei ravelry
aber dann doch perfekt sitzt
Quelle: Anleitung bei ravelry
Und natürlich gab es auch wieder selbstgebastelte Weihnachtskarten
Quelle: eigene Idee
Quelle: eigenen Idee
Quelle: eigene Idee
So, und nun koche ich mir einen Tee und verkrümel mich mit einer netten Tuchanleitung und ein bisschen Wolle auf das Sofa ;-))