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Donnerstag, 23. Juni 2022

Kirschenzeit

Unser Kirschbaum hat uns wieder eine reiche Ernte beschert.

Leider ist  die Konfitüre aus den Süßkirschen nicht so unser Ding, der Platz im Gefrierschrank ist begrenzt und ich bin immer auf der Suche auf neuen Rezepten mit denen ich die Kirschen für den Vorrat verwerten kann.

Dieses Jahr habe ich Amarena-Kirschen ausprobiert .....mmmmmhhhh, die sind echt gut und schmecken prima zu einfachem Joghurt oder Eis. Der Sohn hat schon das zweite Glas abgeholt und da habe ich schnell noch mal eine Portion zubereitet.

Amarena-Kirschen

1500 g entsteinte Kirschen mit 350 g Zucker zum Kochen bringen und ca. 10 - 15 Minuten einreduzieren lassen. Dann den Saft einer halben Zitrone, etwas abgeriebene Zitronenschale, Vanille und 100 ml Amaretto (darf auch ein Schlückchen mehr sein) dazugeben und nochmal 10 - 12 Minuten einkochen lassen, dass der Saft etwas dickflüssig wird.

Heiß in vorbereitete Gläser abfüllen.

Quelle: eigene Ernte, selbst gekocht, fotografiert und ausgelöffelt

 

Donnerstag, 1. April 2021

Osterhasenfrühstück

 Da ja auch dieses Ostern die große Familienfeier flach fällt, gibt's das Osterfrühstück "to go":

Osterhasenfrühstück

Quelle: selbstgekocht

Zutaten: 
300g Karotten
300g Apfel (ich hab' die Apfel geschält)
300 g Orangensaft (hier: frisch ausgepresste Blutorangen)
Zitronensaft nach Geschmack - etwa 4-5 Eßlöffel
nach Belieben etwas abgeriebene (Bio-)Zitronenschale
500 g Gelierzucker 2/1

Karotten und Äpfel mit dem O-Saft im Mixer pürieren, mit dem Zitronensaft/Zitronenabrieb und dem Gelierzucker mischen. Wenn die Marmelade ca. 5 Min gekocht hat, Gelierprobe machen und anschließend in Gläser abfüllen.

Mal sehen, ob ich morgen Scones dazu backe ......

Freitag, 18. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 7

 Heute nochmal zwei Plätzchenrezepte, die auf unserem Plätzchenteller nicht fehlen dürfen:

Orangenplätzchen

Quelle: selbstgebacken
 Zutaten:

125 g Butter
125 g Zucker
1 P. Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
(alternativ: Orangenabrieb "aus der Tüte")
3 Eier
175 g Mehl
1 EL Orangensaft
 
Für die Füllung: Orangenmarmelade
Dekoration: dunkle Kuvertüre
 
Zubereitung:
Butter und Zucker aufschlagen, Eier und Gewürze dazugeben und anschließen Mehl und Orangensaft unterrühren. 
Mit einem Spritzbeutel kleine Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen (etwas größer als eine Haselnuss) undbei 175 ° C  für 6-8 Minuten backen. Die Plätzchen sollen hell bleiben und nur einen kleinen goldbraunen Rand bekommen.
 
Nach dem Backen jeweils zwei Plätzchen  mit der Orangenmarmelade "zusammenkleben" und  mit dunkler Kuvertüre dekorieren. 
 
Falsches Butterbrot 
Quelle: selbstgebacken
Zutaten:
 
Teig:
125 g Haselnüsse, geröstet und gemahlen
125 dunkle Schokolade, gerieben
1/4 TL Zimt
1 Prise Salz
125 g Mehl
80 g Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

"Butter": 
2 Eigelb, 6 "gute" Esslöffel Puderzucker
gehackte Pistazien zum Bestreuen

Aus den Teigzutaten eine Knetteig zubereiten, zu "Brot-Stangen" formen - der Durchmesser entspricht bei mir ca. einem 2-€-Stück - und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zum Backen den Ofen auf 175°C vorheizen, die "Brote" in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf mitBackpapier ausgelegten Blechen ca. 10 Minuten backen.

Während der Backzeit die "Butter" zubereiten: dafür die Eigelb mit dem Puderzucker zu einer dicken, weißlichen  Creme aufschlagen.

Die heißen Plätzchen mit Hilfe einer Palette umdrehen und sofort auf der Rückseite mit der "Butter" bestreichen und die gehackten Pistazien darüberstreuen. Die Bleche kommen dann zurück in den ausgeschaltenen Ofen, bis der Ofen abekühlt und die Butter fest ist.

Fröhliches Backen !
 



Mittwoch, 16. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 6

Im letzten Jahr habe ich die  Erdnusskugeln ausprobiert und sie haben uns gut geschmeckt, so gut, dass ich sie dieses Jahr wieder gebacken habe.

Quelle: selbstgebacken
Erdnusskugeln
120 g Butter
200 g Erdnussbutter (Cremig, ich habe die "Crunch" verwendet, da sind noch kleine Nussstücke drin)
50 g braunen Zucker
70 g weißen Zucker
1 Ei
1 P. Vanillezucker 
1 Prise Salz
230 g Mehl
1 TL Natron
evtl. etwas Milch, wenn der Teig zu fest ist
 
Zucker zum Wälzen der Teigkugeln 

Schokolade bzw. Kuvertüre zum Verzieren

Butter und Erdnussbutter cremig rühren, Ei und Zucker sowie die Gewürze dazugeben und gut rühren, bis alles verbunden ist. Dann Mehl und Natron zugeben und bei Bedarf etwas Milch. Aus dem Teig Kugeln formen (etwa in Größe einer kleineren Walnuss) und diese in einem Schälchen Zucker wälzen. Auf ein Blech mit Backpapier setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 - 190 ° C ca 12 - 15 Min. backen.


Nach dem Backen mit Schokolade dekorieren.

 

Weihnachtsbäckerei Teil 5

Schon vor etlichen Jahren wollte ich meinen Bruder mal mit selbstgemachten Heinerle überraschen. Allerdings war ich da in der Verarbeitung wohl etwas schnell und die Zubereitung war eine echte Schweinerei. Naja, dieses Jahr fragte mein Sohn, ob ich nicht mal Heinerle machen könnte. Also habe ich nochmal probiert - und tadatadaaaaa es hat geklappt:

Quelle: selbstgemacht

Heinerle

250 g Palmin
250 g Puderzucker
250 g dunkle Schokolade (oder Blockschokolade)
1 Päckchen Vanillezucer
4 Eier
rechteckige Obladen ( 2 Päckchen haben bei mir nicht ganz gereicht, die restliche Masse habe ich auf runde Obladen verteilt)

Über dem Wasserbad das Palmin und den Puderzucker bei geringer Hitze schmelzen lassen. Schokolade und Vanillezucker dazugeben und ebenfalls schmelzen lassen. Die Eier verquirlen und unter die Masse rühren - erhitzen, aber nicht kochen und dabei ständig rühren.
Diese Masse dann abkühlen lassen, zwischendurch mal rühren und wenn die Creme dann streichfähig (so etwa wie die Schokocreme, die man sich morgens auf's Brot schmieren kann) ist, die Oblaten damit bestreichen und aufeinanderlegen.
Ich habe die Platten auf Frischhaltefolie gelegt und die fertigen "Platten"dann darin eingeschlagen, so bleibt außenrum alles sauber.
Die Platten müssen nun etwas beschwert werden, sonst wellen sich die Oblaten. Weil ich ja alles eingepackt hatte, habe ich ein schwereres Buch draufgelegt und alles über Nacht (auf dem Balkon) kaltgestellt. Am nächsten Tag die Platten in Rauten schneiden und genießen.
 


Sonntag, 13. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 4

 Mit dem Plätzchenbacken bin ich für dieses Jahr ziemlich durch .... so sieht dann wohl unser Plätzchenteller aus

Quelle: selbstgebacken

 Hier nochmal mein Lebkuchenrezept, das ich früher schonmal hier aufgeschrieben hatte:

Lebkuchen

Man nehme: 4 Butterhörnchen/Croissants und weiche diese in 250 ml heißem Wasser ein. 50 g Zitronat 50 g Orangeat 250 g Mandeln werden zusammen in einem Mixer zerkleinert 125 g Mehl, ½ Päckchen Backpulver und 3 gehäufte TL Lebkuchengewürz zu der Mandel-Mischung geben und gut mischen. 2 Eier mit 350 g Zucker schaumig rühren und die Mandel-Mehl-Gewürzmischung und die eingeweichten Hörnchen (nicht ausdrücken!) unterrühren (aufpassen, dass die Masse gut gemischt ist und keine „Hörnchenstücke“ im Teig sind). Diese Masse nun auf Oblaten streichen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen, bis die Lebkuchen etwas Farbe angenommen haben. Nach Belieben können die Lebkuchen vor dem Backen noch mit geschälten, halbierten Mandeln verziert werden oder nach dem Backen mit Schokoglasur überzogen werden. Tipp: Die Mandeln können je nach Geschmack auch durch Haselnüsse ersetzt werden, auch Walnüsse schmecken lecker (da diese aber sehr fettreich sind, bitte nicht ausschließlich verwenden). Ganz toll gleichmäßig bekommt man die Lebkuchenmasse übrigens mit einem "Plätzchen-Portionierer" auf die Oblaten. Euch allen viel Spass beim Plätzchenbacken ....

 Quelle: Gabys Lebkuchen und sind eigentlich ganz schnell und einfach gebacken: Lebkuchen

Weihnachtsbäckerei Teil 3

Meine Tante Gretl hat früher  Nussmakronen auf Mürbteig gebacken - die waren immer viel saftiger als die Makronen auf Oblaten und haben mir sehr gut geschmeckt. Da ich von dem Teig für die Hildabrötchen dieses Jahr die doppelte Menge vorbereitet hatte und gerade Eiweiß "übrig" war, habe ich die Gelegenheit genutzt und Tante Gretls Variante nachgebacken:

Quelle: selbstgebacken


Die Makronenmasse besteht aus

Eischnee von 2 Eiweiß
1 TL Zitronensaft
160 g Puderzucker
200 g gemahlenen Haselnüssen
 
Aus dem Teig für die Hildabrötchen Sterne ausstechen und jeweils ein Löffelchen Makronenmasse draufsetzen.
Bei 170 - 180 ° C ca 15 Minuten backen
 



Montag, 30. November 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 2

 Hildabrödle

Zutaten für einen Mürbteig:

300 g Mehl, 125 g Zucker, 150 g Butter, 1 Ei, 1 P. Vanillezucker, Abrieb von 1/2 Zitrone

Füllung: Johannisbeergelee (uns schmeckt das von schwarzen Johannisbeeren)

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Mürbteig herstellen und kaltstellen.

Den kalten Mürbteig 4-5 mm dick ausrollen, runde Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen  in der Mitte noch einen kleine Kreis (Herz/Sternchen) ausstechen

Auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und bei 180 ° C ca. 10 Min. - hellgelb - backen.

Die ganzen Plätzchen noch warm mit glattgerührtem Johannisbeergelee bestreichen und das gelochte Plätzchen draufsetzen, mit Puderzucker bestäuben und abkühlen lassen.

 

Quelle: selbstgebacken und fotografiert

Donnerstag, 26. November 2020

Weihnachtsbäckerei - Teil 1

 Dieses Rezept stammt noch aus dem Hauswirtschaftsunterricht, den ich in der 8. und/oder 9. Klasse genießen durfte. Die Versucherle, die wir mit nach Hause bekamen, schmeckten der ganzen Familie gut und so haben die Hausfreunde bestimmt schon seit 40 Jahren einen festen Platz auf dem Plätzchenteller.

Hausfreunde

Zutaten:   

250 g Zucker, 3 Eier (von einem Ei etwas Eigelb zum Bestreichen zur Seite stellen), 200 g Nüsse (nach Geschmack - ich nehme Haselnüsse), 100 g Schokolade (Vollmilch oder dunklere Sorten), 100 g Rosinen (die ersetze ich mit Cranberries, da Rosinen bei uns nicht so beliebt sind und die leicht säuerlichen Cranberries gut passen), 200 g Mehr, 1 P. Backpulver

Nüsse und Schokolade grob hacken, es dürfen ruhig auch größere Stückchen bleiben.

Eier und Zucker schaumig rühren, Nüsse, Schokolade, Rosinen/Cranberries und das Mehl mit Backpulver unterrühren. Den Teig in längliche "Brote" oder Stangen auf ein mit backpapier belegtes Blech verteilen (bitte Abstand, die Masse läuft etwas auseinander) und mit dem zurückbehaltenen Eigelb (evtl. mit etwas Milch oder Sahne vermischt) bestreichen.

Bei 175°C ca 25 - 30 Minuten backen - noch warm in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden und auskühlen lassen.

Quelle: selbstgebacken, fotografiert und aufgegessen

 

Mittwoch, 2. September 2020

Vorräte

Neben den ersten Chilis
Quelle: Eigenanbau

 haben wir in den letzten Tagen auch Mirabellen und Zwetschgen geerntet. Die Mirabellen wurden umgehend mit ein paar frühreifen Birnen, die schon vom Baum gefallen waren und noch nicht von den Wespen entdeckt wurden, zu leckerer Marmelade verkocht. Von den Zwetschgen

Quelle: eigene Ernte

 gab es erstmal einen Zwetschgenkuchen

Quelle: selbstgebacken

 Ein Teil wurde pur gegessen, eingefroren, mit ins Büro genommen und an Bekannte verteilt .... aber der Eimer wurde nicht leer. Deshalb habe ich gestern mal einen Versuch gestartet, die Zwetschgen als Kompott im eigenen Saft in Gläser einzukochen.

Quelle: eigene Küche

 Dazu habe ich die Zwetschgen halbiert, den Kern entfernt und die Hälften dann mit der Schnittseite nach unten in Gläser geschichtet. Als die Gläser fast voll waren, ein bis zwei Esslöffel Zucker gemischt mit Zimt darübergestreut und bis zum Rand mit Früchten aufgefüllt. Dabei kann man schon mal etwas Druck ausüben, denn durch das Einkochen reduzieren die Zwetschgen und die Gläser sollen ja möglichst voll sein. Den Deckel drauf, dann dürfen die Gläser im Backofen bei 130/14° C ein Fußbad nehmen. Wenn es in den Gläsern zu blubbern anfängt, beginnt die eigentliche "Einkochphase" - ich habe den Ofen dann nach 30 Minuten ausgeschaltet und die Gläser darin abkühlen lassen.

Quelle: eigene Küche

 Die Zwetschgen sind etwas geschrumpft, haben einen dickflüssigen Saft gezogen und alle Deckel scheinen dicht zu sein. Das "Probe-Essen" steht noch aus, aber ich kann mir das Zwetschgenkompott zu Eis oder Vanillepudding, einem Auflauf oder Kaiserschmarrn sehr gut vorstellen. Wenn das erste Glas geöffnet wird, werde ich natürlich berichten.

Samstag, 1. August 2020

Tomatenernte und wie daraus eine leckere Focaccia wird

Auch wenn es inzwischen in den Gemüseabteilungen der Supermärkte Tomaten in allen Farben gibt, lohnt es sich auf die eigene Ernte zu warten ....

Quelle: eigener Anbau, eigene Ernte
Quelle: eigener Anbau, eigene Ernte


Der Geschmack der sonnenwarmen Tomaten ist einfach unvergleichlich lecker.

Einige sind dann auch gleich auf eine Focaccia gewandert, die es als Beilage zum Grillen gab:

Quelle: selbstgebacken

Für den Teig
500 g Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Kuhle machen und
1/2 Würfel frische Hefe hineinbröseln,
eine Prise Zucker darüber und mit lauwarmem Wasser (insgesamt braucht's ca. 250 - 280 ml Wasser)
zu einem Vorteig verrühren - kurz gehen lassen.
Um den Vorteig herum kann man schon mal 2-3 El Olivenöl und 2 TL Salz verteilen.
Wenn der Vorteig schön aufgegangen ist, alles zusammen mit dem restlichen Wasser zu einem weichen, homogenen Hefeteig kneten. Ich nehme entweder den Handrührer mit den Knethaken oder knete von Hand. Teig zu einer Kugel formen und in der Schüssel abgedeckt gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Dann kurz zusammen kneten und in die gewünschte Form ausrollen. Wir mögen die Focaccia gerne etwas dicker und daher habe ich nicht ganz ein Backblech "gefüllt".
Teig nochmal gehen lassen (ca. 15-20 Minuten) und dann kleine Dellen in den Teigfladen drücken (geht prima mit dem Zeigefinger, einfach denken, der Teig ist eine Türe und kräftig anklopfen ;-)) ).
Backofen auf 200 ° C vorheizen.
Die Focaccia mit einer Olivenöl-Wasser-Mischung (ca. 2:1) bestreichen, so dass in den Dellen Flüssigkeit stehen bleibt - mit grobem Meersalz besteuen (Schwarzkümmel ist auch lecker) und nach Geschmack belegen: dieses Mal hab' ich Rosmarinzweige, rote Zwiebelringe und Tomaten draufgepackt, die Oliven hab' ich glatt vergessen und (absichtlich) den frischen jungen Knoblauch weggelassen. Da kann man der Phantasie und dem Geschmack freien Lauf lassen, auch ganz ohne "Deko" schmeckt  die Focaccia.
Im vorgeheizten Ofen ca 20 - 30 Minuten backen und dann gleich auf den Tisch damit .....


Quelle: selbstgebacken

Lasst es euch schmecken !

Sonntag, 24. Mai 2020

Wieder da

jetzt habe ich nach langer Zeit doch wieder Lust bekommen, hier festzuhalten, was bei mir so gewerkelt wird.
Auf den Stricknadeln ist gerade die zweite PersianDreams-Decke, diverse Kleinteile sind auch so nebenher fertig geworden und in der Küche probiere ich auch gerne das ein oder andere aus - momentan ist ja viel Zeit dafür.
Da kam es gerade recht, dass mein Colakraut (auch Zitronen-Eberraute genannt), das ich letztes Jahr gepflanzt hatte, so richtig schöne frische Triebe entwickelte, die ich zu meinem erste Cola-Sirup verarbeitet habe.
Quelle: eigene Ernte, selbstgekauft und gekocht
Vom Colakraut werden die jungen Triebspitzen, die noch hell und zart sind, verwendet, die älteren Blätter sind schon etwas bitter. Mein erster Versuch ist schonmal ganz gut gelungen und schmeckt echt lecker. Muss mir meine Mengen glatt mal für's nächste Mal notieren ....

Colasirup

750 g Zucker
1,5 ltr Wasser ca. 10 - 15 Minuten köcheln lassen.

30 - 40 g Colakraut
ein paar Scheibchen Zitrone in die heiße Zuckerlösung geben .

In einem (ehemaligen Gurken-) Glas 2 - 3 Tage ziehen lassen, dann die Zitrone und das Colakraut absieben. Den Sirup nochmal kurz aufkochen und in Flaschen abfüllen. Den Sirup dann einfach mit Mineralwasser verdünnt genießen.

Dienstag, 7. Februar 2017

Zu schade zum Wegwerfen

Momentan gibt es ja noch leckere Orangen und wenn auf der Verpackung steht, dass die Schale zum Verzehr geeignet ist, wär's doch schade, wenn die Schale komplett in den Müll wandert.
Bei mir wird daraus köstlicher Orangenzucker.
Quelle: meine Küche
Die Orangen ordentlich mit heißem Wasser waschen und abtrocknen. Mit einer Raspel ganz dünn die äußere, kräftig orange Schale abreiben. Aufpassen, dass die weiße Schale nicht mit reinkommt,  die schmeckt nämlich nicht.
Den Orangenabrieb  mit Zucker mischen - ich nehm' immer ungefähr die gleiche Menge, kann aber auch etwas mehr Zucker sein. Die Mischung wird durch das ätherische Öl in der Orangenschale etwas klebrig und klumpig, kann aber schon so in ein Twist-Off-Glas abgefüllt und verwendet werden.
Wer es etwas feiner haben möchte, lässt die Orangen-Zucker-Mischung ein bis zwei Tage auf einem Teller trocknen und pulverisiert die trockene Mischung dann im Mixer oder im Mörser.
Hier mal der Orangenabrieb pur (links), die "frische" Orangen-Zuckermischung (Mitte) und der trockene Orangenzucker aus dem Mörser (rechts)
Quelle: meine Küche
Der Orangenzucker eignet sich prima für Kuchen, Kekse (es muss nicht immer Vanillezucker sein)  und Desserts - einfach mal ein bisschen in einen schnellen Schoko- oder Vanillepudding einrühren.
Ich mag eine kleine Prise auch sehr gerne im Tee. Sogar herzhaften (Fleisch-)Soßen (z.B. Gulasch) oder Salatdressings gibt der Orangenzucker eine schöne fruchtige Frische.

Nachtrag: natürlich funktioniert das auch mit Zitronen, Limetten ..... Hauptsache, die Schalen sind nicht behandelt und können bedenkenlos verzehrt werden.

Sonntag, 20. September 2015

Der kümmerliche Pfirsichbaum

im Garten bescherte uns auch dieses Jahr wieder unzählige Pfirsiche: klein, saulecker - aber ein paar Tage lagern is' nicht. Entweder sofort essen oder verarbeiten oder die Dinger sind von Wespen umzingelt und nur noch Biomüll.
Den Schmandkuchen habe ich daher mit Pfirsich (anstelle der Mandarinen) gebacken, kann ich sehr empfehlen.
Ein Großteil der Pfirsiche wurde zu Marmelade verkocht und immer noch waren welche am Baum.
Also habe mich an einem Pfirsichchutney versucht. Die Familie ist davon sehr angetan und auch dieses Rezept wird für's nächste Jahr vorgemerkt.
Notiz an mich: den Pfirsichsaft habe ich weggelassen (wär' ne Idee, die Dinger auch noch zu entsaften) - das Chutney ist daher etwas fest geworden, evtl. beim nächsten Mal nicht so lange köcheln lassen.
Und mit den letzten Früchten habe ich dann einen Pfirsichlikör angesetzt - gestern die Früchte rausgefiltert und probiert: jammmiiiii.
Quelle: eigene Pfirsich-Verwertung
Jetzt noch die letzten Gläser in den Keller räumen und dann können wir auch im Winter noch ein bisschen "Sommer" schmecken ....

Montag, 5. Januar 2015

In elf Monaten

beginnen schon wieder die Überlegungen zur Weihnachtsbäckerei ... Lieblingsplätzchen oder Keksdosenhüter,  mal wieder was Neues ausprobieren oder doch besser Omas Rezepte.
Noch sind Plätzchenreste in der Dose und ich werde mir hier mal meine Notizen machen:
Damit war der Plätzchenteller dieses Jahr gefüllt:
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei
Das Apfelbrot fehlt leider auf dem Bild, wurde aber im Advent schon gerne gegessen und hat uns auch auf unseren Weihnachtsmarktausflug begleitet. Statt Rosinen, die meine Familie nicht so toll findet, habe ich dieses Jahr getrocknete Cranberries verwendet. Hat allen gut geschmeckt und wird im Rezept entsprechend geändert.
Die Kokoskugeln fehlen auch schon - ein neues Rezept aus der Hilda (S.21). Die Kugeln waren auf alle Fälle besser als meine bisherigen Kokosmakronen, irgendwie saftiger und die Menge war absolut ausreichend.
Ebenfalls aus der Hilda (S.23) stammt das Rezept für Rosmarin-Heidesand: mal ganz was anderes, schön zart und einfach lecker - die wird es wieder geben (und vielleicht nicht nur zur Weihnachtszeit).
Die Ausstecherle habe ich dieses Jahr auch nicht nach dem "Oma-Bertl-Rezept" gebacken. Weil ich mir Keksstempel und neue Ausstecherle gekauft hatte, musste da ein Teig her, der nicht so sehr verläuft. Meine Wahl fiel dann auf ein Stempelkeksrezept von der Küchenzuckerschnecke und wir waren alle sehr damit zufrieden: lies sich prima verarbeiten und kam geschmacklich auch sehr nahe an die Oma-Bertl-Butterplätzle (optisch übrigens auch, da ich natürlich auch meine alten Ausstecherle verwendet habe und diese Plätzchen dann mit Eigelb bestrichen habe):
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei,  Rezept für Ausstecherle
Den Nusszwieback habe ich auch dieses Jahr wieder nach Jannekes Rezept gebacken: ideal zum Verwerten von Eiweiß. Zu den Walnüssen auch noch einige  Mandeln gegeben und mit einer Prise Orangenabrieb gewürzt.
Die Lebkuchen entstanden wieder nach meiner erprobten Rezeptvariante, ebenso wie die Hausfreunde, die dieses Jahr aufgrund der nochmals reduzierten Rosinenmenge doch etwas trocken waren - 2015 könnte ich die auch hier mal mit Cranberries ersetzen. Die Engadiner und die Walnusshörnchen stammen aus der Rezeptsammlung, die von Mitarbeitern eines Lebensmittelmarktes gesammelt und veröffentlicht wurden - auch schon einige Jahre auf unserem Plätzchenteller und sehr beliebt.
Bei den Schokocrossies findet stets die restliche Kuvertüre ihre Verwendung - gemischt mit vielen Mandelblättchen und Cornflakes (die bei uns sonst keiner mag und deshalb durch einen Rest "Lion" ersetzt wurde, damit's schön knuspert), dazu ein Hauch Lebkuchengewürz.
Die Hilda-Brötchen sind nach Oma Bertls Rezeptbuch gebacken und das Rezept für die Springerle habe ich von meiner Tante Gretl, die mir auch die alten Springerlesmodeln "vererbt" hat.
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei
Schön anzusehen und dazu lecker ist das Falsche Butterbrot, das mag ich sehr gerne. Auch ein sehr leckeres Kekstester-Rezept sind die Chocolate Crackles, die mussten 2014 allerdings eine Runde aussetzen.
Ergänzt wurde der Plätzchenteller mit gekauften Dominosteinen (die gehören seit meiner Kindheit einfach dazu), Marzipankartoffeln und Zimtsternen (vom Discounter) - vielleicht probiere ich dieses Jahr mal wieder die Dinger selbst zu backen, leckerer wär's.
So. Nun aber genug mit den "olle Kamellen" - mit diesem Merkzettel sollte bei der Weihnachtsbäckerei wohl nix schief gehen.

Samstag, 2. August 2014

Mein Neuer

Lieblingssalat: Melone mit Feta
Quelle: Melonensalat - selbstgemacht
Über die Kombination Melone mit Feta bin ich in letzter Zeit im www öfter  gestolpert und anlässlich einer Grillparty habe ich dann mal ein Rezept aus einem Prospekt eines Diskounters ausprobiert. Lecker, kann ich nur sagen und auch die Mitesser waren begeistert und verlangten nach dem Rezept.
Heute hab' ich es wieder getan:
Wassermelone (möglichst ohne Kerne) und eine Packung Feta  würfeln, dazu kommen gehackte Walnüsse und Oliven (die lasse ich ganz, da die Vertreter der Olivenmagichnicht-Fraktion diese schwarzen Leckerchen besser separieren und auf mein Tellerchen schieben können *grins*). Pfeffern und mit gehackter Minze und Zitronensaft marinieren. Im Rezept ist auch noch Olivenöl angegeben, aber das habe ich weggelassen, da die Melone schon sehr saftelt. Auch von der Zutatenliste gestrichen wurde heute der Mini-Romana-Salat, der in Streifen geschnitten untergehoben wird. Schmeckt zwar super zur Melone und dem Feta, sieht aber nicht mehr sehr schön aus, wenn der Salat mal länger steht oder gar ein Restchen überbleiben sollte.
Quelle: Melonensalat - selbstgemacht
Schön gekühlt ist der Melonen-Feta-Salat gerade an so heißen Sommertagen eines meiner neuen Lieblingsessen.

Samstag, 7. Dezember 2013

Statt Plätzchen

habe ich gerade "Mit-einem-Haps-Kuchen" gebacken ...
Inspiriert von den  Mini-Gugls, für die ein Buch/Backform-Set in vielen Buchläden zu finden ist, habe ich mir gedacht, das könnte ich auch mal mit den Pralinen-Förmchen vom Diskounter ausprobieren, da diese ja auch Backofen geeignet sind.
Bei der hellen Variante habe ich ein Fünftel des Teiges für den schnellen Eierlikörkuchen zubereitet; die Menge passte genau für zwei Förmchen, also 30 "Häpse" ..... bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten gebacken.
Quelle: eigene Bäckerei
Die dunklen Kuchen sind nach diesem Rezept gebacken - auch hier genau ausreichend die beiden Förmchen. Beides wurde von meinem Mann schon als lecker befunden.

Dienstag, 18. Juni 2013

Feine Sachen

Zucchini und Auberginen haben sich in den letzen Jahren einen Stammplatz auf unserem sommerlichen Speiseplan erobert. Während die Zucchinisuppe nicht landen konnte, kann ich für unsere "Backofenvariante" garnicht genug dieser grünen oder gelben Dinger schnippeln und deshalb schreibe ich heute mal auf, wie schnell und einfach unsere (Lieblings-)Beilage zum Grillen gemacht wird:

Zucchini und Auberginen waschen und in Scheiben schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Olivenöl beträufel. Die Gemüsescheiben darauf verteilen und würzen. Dazu verwende ich gerne eine Blütensalzmischung, aber Salz, Pfeffer, Knobi sowie Rosmarin, Thymian oder andere mediterane Kräuter - vielleicht etwas Chilli - sind genauso lecker, nur nicht zu zaghaft würzen. Obendrauf nochmal etwas Olivenöl und dann ab damit in den Backofen. Bei ca. 180° Oberhitze grillen, bis das Gemüse weich ist und eine schöne Farbe bekommen hat. Fertig. Schmeckt frisch aus dem Ofen, aber auch kalt sehr lecker.
Quelle: eigene Küche
Gegrillte Paprikaschoten - natürlich ohne Haut - passen hierzu übrigens auch ganz prima
Quelle: eigene Küche
Leider gibt es kein Bild von der hübsch angerichteten Grillgemüse-Platte ...... war zu schnell verputzt ;-))

Donnerstag, 14. März 2013

Seelenwärmer

nee,  nicht gestrickt *lach* ....
Draußen kalt und immer mal wieder rieselten die Schneeflocken, drinnen ein krankers "Kind" - da muss ein heißer Hühnereintopf her. Und als "Nachtisch" gibt es warme Zimtschnecken, hmmmmm
Quelle: Zimtschnecken nach eigenem Rezept
Auch Lust bekommen ? So geht's:
 Hefeteig aus:
500 g Mehl
1 Würfel Hefe
80 g Zucker
80 g zerlassene Butter
2 Eier
nach Geschmack abgeriebene Orangen- und/oder Zitronenschale
150-250 ml lauwarme Milch (eben soviel, dass der Teig sich von der Schüssel löst und nicht klebt)

zum Bestreichen Butter, Zimt und Zucker

Bei mir kommen -  bis auf die Milch - alle Zutaten in die Küchenmaschine, anschalten und dann langsam die Milch zugeben, bis sich der Teig zu einer Kugel formt und von der Rührschüssel löst. Kurz weiterkneten, dann den Teig aus der Küchenmaschine nehmen, zu einer Kugel formen und in einer Schüssel gehen lassen - damit er nicht austrocknet, mit einem Tuch oder Folie abdecken.
Wenn der Teig schön aufgegangen ist, die Kugel auf ein Backbrett "stürzen" und auswellen: am besten ist ein Rechteck mit ca. 1 - 1,5 cm Teigstärke. Den Teig nun mit flüssiger Butter bestreichen und mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen; wer mag, kann auch noch Rosinen dazugeben (oder alternativ auch mal Nuss- oder Mohnfüllung). Die Teigplatte nun von der langen Seite aufrollen und in gleichmäßige Scheiben schneiden - meine waren so ca. 3 cm dick. Die Schnecken auf ein Backblech oder dicht-an-dicht in eine Springform setzen und bei 190 ° Ober- und Unterhitze goldbraun backen (dauert bei mir so ca. 30 - 35 Minuten). Das nochmalige Gehenlassen des Teiges spare ich mir allerdings, weil ich die die Zimtschnecken in den kalten Backofen stelle, also nicht Vorheizen.
Frisch aus dem Ofen schmecken die Zimtschnecken einfach am besten ....

Mittwoch, 2. Januar 2013

Schnelle Küche

gerade nach den Festtagen ist uns oft nach einem einfachen, herzhaften Essen  .....

Matjessalat
(für 6 - 8 Personen)

ca. 500 g Matjesfilets
nach Geschmack:
Essiggurken
Zwiebel
Äpfel
Walnüsse
2 Becher Schmand
1 Becher Schlagsahne
1 Becher Joghurt (natur)
Quelle: eigenes Rezept
 Matjesfilets, Gurken und Äpfel in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel in Ringe schneiden, Walnüsse hacken und mit Schmand, Sahne und Joghurt verrühren. Alles gut durchziehen lassen (am besten über Nacht) und mit Pellkartoffeln servieren.