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Donnerstag, 23. Juni 2022

Kirschenzeit

Unser Kirschbaum hat uns wieder eine reiche Ernte beschert.

Leider ist  die Konfitüre aus den Süßkirschen nicht so unser Ding, der Platz im Gefrierschrank ist begrenzt und ich bin immer auf der Suche auf neuen Rezepten mit denen ich die Kirschen für den Vorrat verwerten kann.

Dieses Jahr habe ich Amarena-Kirschen ausprobiert .....mmmmmhhhh, die sind echt gut und schmecken prima zu einfachem Joghurt oder Eis. Der Sohn hat schon das zweite Glas abgeholt und da habe ich schnell noch mal eine Portion zubereitet.

Amarena-Kirschen

1500 g entsteinte Kirschen mit 350 g Zucker zum Kochen bringen und ca. 10 - 15 Minuten einreduzieren lassen. Dann den Saft einer halben Zitrone, etwas abgeriebene Zitronenschale, Vanille und 100 ml Amaretto (darf auch ein Schlückchen mehr sein) dazugeben und nochmal 10 - 12 Minuten einkochen lassen, dass der Saft etwas dickflüssig wird.

Heiß in vorbereitete Gläser abfüllen.

Quelle: eigene Ernte, selbst gekocht, fotografiert und ausgelöffelt

 

Mittwoch, 2. September 2020

Vorräte

Neben den ersten Chilis
Quelle: Eigenanbau

 haben wir in den letzten Tagen auch Mirabellen und Zwetschgen geerntet. Die Mirabellen wurden umgehend mit ein paar frühreifen Birnen, die schon vom Baum gefallen waren und noch nicht von den Wespen entdeckt wurden, zu leckerer Marmelade verkocht. Von den Zwetschgen

Quelle: eigene Ernte

 gab es erstmal einen Zwetschgenkuchen

Quelle: selbstgebacken

 Ein Teil wurde pur gegessen, eingefroren, mit ins Büro genommen und an Bekannte verteilt .... aber der Eimer wurde nicht leer. Deshalb habe ich gestern mal einen Versuch gestartet, die Zwetschgen als Kompott im eigenen Saft in Gläser einzukochen.

Quelle: eigene Küche

 Dazu habe ich die Zwetschgen halbiert, den Kern entfernt und die Hälften dann mit der Schnittseite nach unten in Gläser geschichtet. Als die Gläser fast voll waren, ein bis zwei Esslöffel Zucker gemischt mit Zimt darübergestreut und bis zum Rand mit Früchten aufgefüllt. Dabei kann man schon mal etwas Druck ausüben, denn durch das Einkochen reduzieren die Zwetschgen und die Gläser sollen ja möglichst voll sein. Den Deckel drauf, dann dürfen die Gläser im Backofen bei 130/14° C ein Fußbad nehmen. Wenn es in den Gläsern zu blubbern anfängt, beginnt die eigentliche "Einkochphase" - ich habe den Ofen dann nach 30 Minuten ausgeschaltet und die Gläser darin abkühlen lassen.

Quelle: eigene Küche

 Die Zwetschgen sind etwas geschrumpft, haben einen dickflüssigen Saft gezogen und alle Deckel scheinen dicht zu sein. Das "Probe-Essen" steht noch aus, aber ich kann mir das Zwetschgenkompott zu Eis oder Vanillepudding, einem Auflauf oder Kaiserschmarrn sehr gut vorstellen. Wenn das erste Glas geöffnet wird, werde ich natürlich berichten.

Sonntag, 24. Mai 2020

Wieder da

jetzt habe ich nach langer Zeit doch wieder Lust bekommen, hier festzuhalten, was bei mir so gewerkelt wird.
Auf den Stricknadeln ist gerade die zweite PersianDreams-Decke, diverse Kleinteile sind auch so nebenher fertig geworden und in der Küche probiere ich auch gerne das ein oder andere aus - momentan ist ja viel Zeit dafür.
Da kam es gerade recht, dass mein Colakraut (auch Zitronen-Eberraute genannt), das ich letztes Jahr gepflanzt hatte, so richtig schöne frische Triebe entwickelte, die ich zu meinem erste Cola-Sirup verarbeitet habe.
Quelle: eigene Ernte, selbstgekauft und gekocht
Vom Colakraut werden die jungen Triebspitzen, die noch hell und zart sind, verwendet, die älteren Blätter sind schon etwas bitter. Mein erster Versuch ist schonmal ganz gut gelungen und schmeckt echt lecker. Muss mir meine Mengen glatt mal für's nächste Mal notieren ....

Colasirup

750 g Zucker
1,5 ltr Wasser ca. 10 - 15 Minuten köcheln lassen.

30 - 40 g Colakraut
ein paar Scheibchen Zitrone in die heiße Zuckerlösung geben .

In einem (ehemaligen Gurken-) Glas 2 - 3 Tage ziehen lassen, dann die Zitrone und das Colakraut absieben. Den Sirup nochmal kurz aufkochen und in Flaschen abfüllen. Den Sirup dann einfach mit Mineralwasser verdünnt genießen.

Samstag, 10. März 2018

Geburtstagskuchen - mal anders

Kürzlich wurde hier im Hause ein Geburtstag gefeiert und es gab mal ganz andere "Geburtstagskuchen" .....
Quelle: selbstgebacken
Herzhafte und wirklich sehr leckere Cupcakes - die Rezepte sind im  Buch "Pikante Cupcakes und Muffins" zu finden. Die Auswahl fiel mir sehr schwer, schließlich habe ich mich für
Bayerische Cupcakes (links im Bild) mit einem Obatzda-Topping und Kartoffelmuffins (rechts)
Quelle: selbstgebacken
sowie Krabben-Cupcakes mit Lachsfrosting (links), Schafskäse-Cupcakes mit Blätterteig (Mitte) und Rheinische Cupcakes (rechts) entschieden
Quelle: selbstgebacken
Das Büchlein kann ich echt empfehlen, die Rezepte sind alle gut nachzumachen, mal was ganz anderes und wirklich lecker - unseren Gästen hat es jedenfalls geschmeckt.

Sonntag, 20. August 2017

Tomatensaison

Die Tomatenernte hat begonnen - die ersten bunten Tomatensalat-Teller sind verspeist. Besonders freue ich mich über die orangefarbenen Ananastomaten, die dieses Jahr viele große Früchte tragen, ebenso wie die grünen Zebras. Aber auch die Ochsenherzen, die schwarzen Pflaumen und die Krims hängen richtig voll, reißen aber durch den häufigen Regen etwas auf.
Quelle: eigene Ernte
Nachdem ich diese Woche schonmal Tomaten "Pur mit einer Prise Meersalz" eingekocht hatte, wurden gestern 5 kg zu fertiger Tomatensoße à la Mama
Quelle: eigene Ernte
Quelle: eigene Ernte - eigenes Rezept
Für die Soße passiere ich die gekochten Tomaten durch die Flotte Lotte und koche den Tomatensaft dann anschießend noch mit Zwiebel, Knoblauch (in Olivenöl angeschwitzt), Kräutern, Salz, Pfeffer und Vanillezucker ein. Dann nur noch heiß in Gläser füllen, Deckel drauf  und die Gläser kopfüber abkühlen lassen.
Und damit es nächstes Jahr auch wieder die leckeren, alten Sorten gibt, wird nebenbei gleich noch für Saatgut gesorgt:
Quelle: eigene Ernte
Jetzt hoffe ich nur, dass die Regenzeit endlich mal durch ist und die  restlichen Tomaten noch viele Sonnentage genießen können.

Sonntag, 9. Juli 2017

Blaublühtig

Zum gegrillten Feta
Quelle: eigene Küche
 gab's heute neben Rosmarin-Kartoffeln auch einen feinen Sommersalat mit meinem Lieblings-Salat-Kraut: Borretsch
Quelle: selbst angemacht
Nach einigen Fehlversuchen, Borretsch im Topf zu kultivieren, ist uns vor einigen Jahren ein Gärtchen in der Nachbarschaft "zugelaufen". Dort erfreue ich mich jedes Jahr an den zahlreichen Borretschpflänzchen, die sich inzwischen von ganz alleine aussäen.
Ich liebe die kleingeschnittenen Blätter im grünen Salat und die hübschen Blüten schmecken nicht nur herrlich gurkenfrisch, sondern sehen auch noch richtig toll aus. Sonntagssalat eben.



Donnerstag, 8. Juni 2017

Frisch aus dem Garten

Weil der Holunder so schön blühte, habe ich   so richtig Lust auf Holundersirup bekommen.
Mein Mann hat mir dann vorgestern auch wunderschöne Holler-Dolden gepflückt und inzwischen wurden einige Flaschen Sirup daraus
Quelle: selbstgekocht
Die Dolden werden nicht gewaschen, nur ordentlich ausgelesen und in Wasser ca. 24 Stunden ziehen lassen (ich nehme ca. 15 - 20 Blütendolden pro Liter).
Am nächsten Tag die Holunder"brühe" durch einen Kaffeefilter oder ein Küchentuch filtern und nun geht's an Sirup-Kochen:
pro Liter Flüssigkeit 1 kg Zucker und 15 - 20 g Zitronensäure dazugeben und aufkochen.
Wer mag, kann auch vor dem Kochen frische Zitronen oder Orangen nach Belieben dazugeben, ich mach' das lieber in's fertige Getränk, weil's einfach nochmal bisschen Frische bringt. Aber ich habe dieses Mal zwei Teelöffel meines selbstgemachten Orangenzuckers dazugegeben.
Den Sirup heiß in gut gereinigte Flaschen füllen und verschließen.

Dem Hugo heute Abend steht also nix mehr im Wege, die Minze im Garten muss schließlich auch weg *lach* ....


PS: Ein kleiner Tipp: wir mögen auch an Silvester gerne ein Gläschen Hugo, aber das Sirup hält meist nicht bis dahin und wird im Sommer (auch gerne mal mit Mineralwasser) weggetrunken. Also friere ich einen Liter der "Holunderbrühe" ein und koche dann im Dezember damit nochmal eine Ladung frischen Sirup - klappt prima.

Dienstag, 7. Februar 2017

Zu schade zum Wegwerfen

Momentan gibt es ja noch leckere Orangen und wenn auf der Verpackung steht, dass die Schale zum Verzehr geeignet ist, wär's doch schade, wenn die Schale komplett in den Müll wandert.
Bei mir wird daraus köstlicher Orangenzucker.
Quelle: meine Küche
Die Orangen ordentlich mit heißem Wasser waschen und abtrocknen. Mit einer Raspel ganz dünn die äußere, kräftig orange Schale abreiben. Aufpassen, dass die weiße Schale nicht mit reinkommt,  die schmeckt nämlich nicht.
Den Orangenabrieb  mit Zucker mischen - ich nehm' immer ungefähr die gleiche Menge, kann aber auch etwas mehr Zucker sein. Die Mischung wird durch das ätherische Öl in der Orangenschale etwas klebrig und klumpig, kann aber schon so in ein Twist-Off-Glas abgefüllt und verwendet werden.
Wer es etwas feiner haben möchte, lässt die Orangen-Zucker-Mischung ein bis zwei Tage auf einem Teller trocknen und pulverisiert die trockene Mischung dann im Mixer oder im Mörser.
Hier mal der Orangenabrieb pur (links), die "frische" Orangen-Zuckermischung (Mitte) und der trockene Orangenzucker aus dem Mörser (rechts)
Quelle: meine Küche
Der Orangenzucker eignet sich prima für Kuchen, Kekse (es muss nicht immer Vanillezucker sein)  und Desserts - einfach mal ein bisschen in einen schnellen Schoko- oder Vanillepudding einrühren.
Ich mag eine kleine Prise auch sehr gerne im Tee. Sogar herzhaften (Fleisch-)Soßen (z.B. Gulasch) oder Salatdressings gibt der Orangenzucker eine schöne fruchtige Frische.

Nachtrag: natürlich funktioniert das auch mit Zitronen, Limetten ..... Hauptsache, die Schalen sind nicht behandelt und können bedenkenlos verzehrt werden.

Montag, 5. September 2016

hach jaaa,

so langsam muss ich meine (blog-)Sommerpause wohl ausklingen lassen, denn so ganz untätig war ich in den letzten Wochen doch nicht. Wir waren viel unterwegs, haben viel gesehen und so einiges erledigt; es wurde gestrickt, gewerkelt, gefaulenzt, gebummelt  und und und.  Es gibt also einiges zu berichten.
Unsere Tomatenpflanzen haben sich in diesem Jahr zu einem wahren Tomatendschungel entwickelt
Quelle: eigener Anbau
Im letzten Jahr hatte ich von den verschiedenen Sorten Samen gesammelt und  im Frühjahr ausgesät - mit so einem Ergebnis hätte ich jedoch nie gerechnet. Gestern haben wir ganze 8 kg Tomaten geerntet
Quelle: eigener Anbau
Daraus wurde ein bunter Tomatensalat, der mit den verschiedenen Sorten wirklich superfruchtig und lecker schmeckt, da muss nur ein bisschen Salz und Pfeffer dran ...
Quelle: eigener Anbau
Den Rest habe ich dann  eingekocht
Quelle: eigener Anbau
so bleibt uns der Tomatensommer noch eine ganze Weile auf dem Speiseplan erhalten.

Freitag, 29. Juli 2016

Sommer im Glas

Die Himbeeren wurden dieses Jahr - bis auf eine Portion kaltgerührten Fruchtaufstrich - immer gleich weggefuttert. Und die Kirschernte war aufgrund von Hagelschaden und ständigem Regen auch nur mäßig. Immerhin hat es für eine Ration "Schwarzwälder Kirschkonfitüre" gereicht
Quelle: Selbstgekocht aus eigener Ernte
Und unser kleiner Stachelbeerstrauch trug auch wieder reichlich Früchte, aus denen ich ebenfalls leckere Marmelade gekocht habe
Quelle: Selbstgekocht aus eigener Ernte
Wir mögen die kleinen grünen Dinger alle sehr gerne auch frisch vom Strauch. Die schmecken noch immer genau so, wie in  meiner Kindheit und waren nun doch etliche Jahre von unserem Speiseplan verschwunden. Vor drei Jahren haben wir dann zufällig in einem Gartencenter zwei reduzierte Pflänzchen  gerettet, aber nur eines hat überlebt - und das wächst und gedeiht prima. Für die Marmelade habe ich 3 Pfund geerntet und die "vernaschten" wurden nicht gewogen.
Jetzt sollten nur noch die Tomaten langsam mal reif werden.


Sonntag, 20. Dezember 2015

Springerle

Vor mehr als 40 Jahren war ich als kleines Mädchen begeistert dabei, wenn meine Tante Gretl Springerle backte. Schon das Rühren der Zucker-Eier-Masse wurde zelebriert und erst wenn die Springerle Füßle bekamen, war die ganze Aktion gelungen.
Später durfte meine Tochter beim Teigrühren und "Ausradeln" helfen, die Springerle zählten mit zu ihren Lieblingsplätzchen. Auch nachdem unsere Tante Gretl eigentlich keine Plätzchen mehr zu Weihnachten backen wollte, die Springerle blieben ihre Spezialität, bis sie ihren Haushalt auflöste und zu meiner Cousine zog. Die alten Springelesmodeln samt Rezept und den Tütchen mit Hirschhornsalz und Anissamen bekam ich "vermacht". So mancher Backversuch ging in die Hose .... mal waren die Modeln unauffindbar (weil sie schön ordentlich aus der Papiertüte in eine Plastikbox umgezogen waren), mal blieb der Teig unrettbar in den Modeln kleben .... die ausgeradelten Springerle vor dem Backen auf den Balkon zu stellen ist auch keine gute Idee. Aber nun hab' ich - anscheinend -  den Bogen raus
Quelle: Springele nach Tante Gretl
Lecker duften sie nach Anis und Füßle haben sie auch alle .....
Quelle: Springele nach Tante Gretl
Tante Gretl, die letzte Woche übrigens ihren 92. feierte, wird sich sicher freuen, dass es auch dieses Jahr wieder Springerle gibt.

Sonntag, 20. September 2015

Der kümmerliche Pfirsichbaum

im Garten bescherte uns auch dieses Jahr wieder unzählige Pfirsiche: klein, saulecker - aber ein paar Tage lagern is' nicht. Entweder sofort essen oder verarbeiten oder die Dinger sind von Wespen umzingelt und nur noch Biomüll.
Den Schmandkuchen habe ich daher mit Pfirsich (anstelle der Mandarinen) gebacken, kann ich sehr empfehlen.
Ein Großteil der Pfirsiche wurde zu Marmelade verkocht und immer noch waren welche am Baum.
Also habe mich an einem Pfirsichchutney versucht. Die Familie ist davon sehr angetan und auch dieses Rezept wird für's nächste Jahr vorgemerkt.
Notiz an mich: den Pfirsichsaft habe ich weggelassen (wär' ne Idee, die Dinger auch noch zu entsaften) - das Chutney ist daher etwas fest geworden, evtl. beim nächsten Mal nicht so lange köcheln lassen.
Und mit den letzten Früchten habe ich dann einen Pfirsichlikör angesetzt - gestern die Früchte rausgefiltert und probiert: jammmiiiii.
Quelle: eigene Pfirsich-Verwertung
Jetzt noch die letzten Gläser in den Keller räumen und dann können wir auch im Winter noch ein bisschen "Sommer" schmecken ....

Sonntag, 2. August 2015

Alles Tomate .... Fortsetzung

Während der großen Hitze haben die Tomaten ihr Wachstum und den Fruchtansatz eingestellt und die Ernte war nicht so dolle wie im letzten Jahr, dafür aber wieder sehr lecker und jetzt wo es wieder kühler war, haben alle Pflanzen nochmal Früchte ausgebildet.. Mal sehen, was davon noch reif wird. Jede Sorte sah nicht nur anders aus, auch geschmacklich waren unglaubliche Unterschiede, eben nicht "alles Tomate"
Quelle: Tomaten, Tomaten, Tomaten - eigene Ernte
Etwas später reiften die Ochsenherzen, die dieses Jahr auch wesentlich kleiner waren
Quelle: eigene Ernte

und meine erste eigene Tomatenaussaat, die kleinen gelben Cocktailtomaten waren die totale Überraschung .... jede Menge kleine, gelbe "Glühbirnchen", sehr lecker und sie blühen immer noch

Quelle: eigene Ernte
Sehr lecker waren die kleinen Früchtchen auch in der Garnelenpfanne

Quelle: selbstgekocht
Von allen Sorten habe ich jetzt Saatgut gesammelt und im nächsten Jahr wird der Garten wohl zur Tomatenplantage *lach*. Bestimmt reicht es dann mal für eine grüne oder eine gelbe Tomatensoße, obwohl die Sorte "kunterbunt" immer schnell verputzt war
Quelle: selbstgekocht

Tomaten  - Teil 1
Seit einigen Tagen hat bei uns die Tomatensaison begonnen.
Zusätzlich zu den bewährten und beliebten Ochsenherzen (die jetzt auch so langsam rot werden)  haben wir dieses Jahr vier "Historische" Tomatensorten gepflanzt und nun die ersten Früchtchen geerntet:
Quelle: eigene Ernte
Die kleinen "Schwarzen Pflaumen" waren die allerersten, die wir vernaschen durften
Quelle: eigene Ernte
Oben links, ist eine Orange Fleischtomate "Ananas"
Quelle: eigene Ernte
Quelle: eigene Ernte
aufgeschnitten sieht das so aus
Quelle: eigene Ernte
Rechts daneben liegen drei Salattomaten "Schwarze Krim", denen allerdings  die dunklen Stellen fehlen
Quelle: eigene Ernte
Mein absoluter Liebling, was die Optik angeht, ist die Sorte "Green Zebra"
Quelle: eigene Ernte
Geschmacklich sind alle Sorten sehr, sehr lecker und aromatisch.
Mein erster Versuch, selbst Tomaten zu säen, war dieses Jahr auch erfolgreich - die Samen der gelben Cocktailtomaten sind zahlreich aufgegangen und müssen jetzt nur noch gelb werden. Daher habe ich von den historischen Sorten gleich mal Kerne getrocknet und bin gespannt, ob das damit im nächsten Jahr auch so gut klappt.

Montag, 5. Januar 2015

In elf Monaten

beginnen schon wieder die Überlegungen zur Weihnachtsbäckerei ... Lieblingsplätzchen oder Keksdosenhüter,  mal wieder was Neues ausprobieren oder doch besser Omas Rezepte.
Noch sind Plätzchenreste in der Dose und ich werde mir hier mal meine Notizen machen:
Damit war der Plätzchenteller dieses Jahr gefüllt:
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei
Das Apfelbrot fehlt leider auf dem Bild, wurde aber im Advent schon gerne gegessen und hat uns auch auf unseren Weihnachtsmarktausflug begleitet. Statt Rosinen, die meine Familie nicht so toll findet, habe ich dieses Jahr getrocknete Cranberries verwendet. Hat allen gut geschmeckt und wird im Rezept entsprechend geändert.
Die Kokoskugeln fehlen auch schon - ein neues Rezept aus der Hilda (S.21). Die Kugeln waren auf alle Fälle besser als meine bisherigen Kokosmakronen, irgendwie saftiger und die Menge war absolut ausreichend.
Ebenfalls aus der Hilda (S.23) stammt das Rezept für Rosmarin-Heidesand: mal ganz was anderes, schön zart und einfach lecker - die wird es wieder geben (und vielleicht nicht nur zur Weihnachtszeit).
Die Ausstecherle habe ich dieses Jahr auch nicht nach dem "Oma-Bertl-Rezept" gebacken. Weil ich mir Keksstempel und neue Ausstecherle gekauft hatte, musste da ein Teig her, der nicht so sehr verläuft. Meine Wahl fiel dann auf ein Stempelkeksrezept von der Küchenzuckerschnecke und wir waren alle sehr damit zufrieden: lies sich prima verarbeiten und kam geschmacklich auch sehr nahe an die Oma-Bertl-Butterplätzle (optisch übrigens auch, da ich natürlich auch meine alten Ausstecherle verwendet habe und diese Plätzchen dann mit Eigelb bestrichen habe):
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei,  Rezept für Ausstecherle
Den Nusszwieback habe ich auch dieses Jahr wieder nach Jannekes Rezept gebacken: ideal zum Verwerten von Eiweiß. Zu den Walnüssen auch noch einige  Mandeln gegeben und mit einer Prise Orangenabrieb gewürzt.
Die Lebkuchen entstanden wieder nach meiner erprobten Rezeptvariante, ebenso wie die Hausfreunde, die dieses Jahr aufgrund der nochmals reduzierten Rosinenmenge doch etwas trocken waren - 2015 könnte ich die auch hier mal mit Cranberries ersetzen. Die Engadiner und die Walnusshörnchen stammen aus der Rezeptsammlung, die von Mitarbeitern eines Lebensmittelmarktes gesammelt und veröffentlicht wurden - auch schon einige Jahre auf unserem Plätzchenteller und sehr beliebt.
Bei den Schokocrossies findet stets die restliche Kuvertüre ihre Verwendung - gemischt mit vielen Mandelblättchen und Cornflakes (die bei uns sonst keiner mag und deshalb durch einen Rest "Lion" ersetzt wurde, damit's schön knuspert), dazu ein Hauch Lebkuchengewürz.
Die Hilda-Brötchen sind nach Oma Bertls Rezeptbuch gebacken und das Rezept für die Springerle habe ich von meiner Tante Gretl, die mir auch die alten Springerlesmodeln "vererbt" hat.
Quelle: eigene Plätzchenbäckerei
Schön anzusehen und dazu lecker ist das Falsche Butterbrot, das mag ich sehr gerne. Auch ein sehr leckeres Kekstester-Rezept sind die Chocolate Crackles, die mussten 2014 allerdings eine Runde aussetzen.
Ergänzt wurde der Plätzchenteller mit gekauften Dominosteinen (die gehören seit meiner Kindheit einfach dazu), Marzipankartoffeln und Zimtsternen (vom Discounter) - vielleicht probiere ich dieses Jahr mal wieder die Dinger selbst zu backen, leckerer wär's.
So. Nun aber genug mit den "olle Kamellen" - mit diesem Merkzettel sollte bei der Weihnachtsbäckerei wohl nix schief gehen.

Samstag, 2. August 2014

Mein Neuer

Lieblingssalat: Melone mit Feta
Quelle: Melonensalat - selbstgemacht
Über die Kombination Melone mit Feta bin ich in letzter Zeit im www öfter  gestolpert und anlässlich einer Grillparty habe ich dann mal ein Rezept aus einem Prospekt eines Diskounters ausprobiert. Lecker, kann ich nur sagen und auch die Mitesser waren begeistert und verlangten nach dem Rezept.
Heute hab' ich es wieder getan:
Wassermelone (möglichst ohne Kerne) und eine Packung Feta  würfeln, dazu kommen gehackte Walnüsse und Oliven (die lasse ich ganz, da die Vertreter der Olivenmagichnicht-Fraktion diese schwarzen Leckerchen besser separieren und auf mein Tellerchen schieben können *grins*). Pfeffern und mit gehackter Minze und Zitronensaft marinieren. Im Rezept ist auch noch Olivenöl angegeben, aber das habe ich weggelassen, da die Melone schon sehr saftelt. Auch von der Zutatenliste gestrichen wurde heute der Mini-Romana-Salat, der in Streifen geschnitten untergehoben wird. Schmeckt zwar super zur Melone und dem Feta, sieht aber nicht mehr sehr schön aus, wenn der Salat mal länger steht oder gar ein Restchen überbleiben sollte.
Quelle: Melonensalat - selbstgemacht
Schön gekühlt ist der Melonen-Feta-Salat gerade an so heißen Sommertagen eines meiner neuen Lieblingsessen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Gewonnen :-)))

mmmmmhhhhh schon beim Durchblättern bekommt man Appetit ....
Quelle: gewonnen bei Orangenmond
In diesem Backbuch ist unter vielen anderen leckeren Rezepten auch die ganz-anderen-Bienenstich-Varianten von Janneke .... die werden bestimmt bald ausprobiert. Vielen Dank, Janneke, für dieses tolle Giveaway - ich freu' mich riesig !
Aber auch ohne Blogcandy ist Orangenmond immer einen Besuch wert - viele kreative (und leckere) Ideen rund um die Küche werden von Janneke ganz wunderbar vorgestellt und präsentiert.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Tour de Fleece - Tag 5 bei Regen

Gestern hat es von morgens bis abends bei uns geregnet. Der Garten hat sich gefreut und ich habe mir den Tag gleich doppelt "versüßt":
einmal mit den restlichen Franzbrötchen, die ich am Dienstag gebacken habe
Quelle: Rezept vom Chefkoch
Bei der Zimtfüllung habe ich allerdings die Mengen reduziert und nicht mal die Hälfte der angegebenen Zucker-Butter-Mischung genommen. War trotzdem noch süß genug und absolut lecker.
Dann wurde der erste Teil des Zwirntausch-Garns fertig
Quelle: Kammzug von Flinkhand, eigene Spinnerei
und meine Hälfte ist inzwischen auch angesponnen
Quelle: eigene Spinnerei
Mir gefallen die beiden zusammen richtig gut....