Mein Eisenwasser fing auch schon an zu rosten und so machte ich mich gleich an die "Nachentwicklung" ..... nix war's: obwohl ich einen ordentlichen Schwups Eisenwasser in die Färbeflotte gekippt hatte, tat sich an dem (zugegeben etwas bleichen) Goldgelb schon wieder nichts. Sollte die Nachentwicklung wirklich nur mit frischem Färbepflanzenmaterial funktionieren ? Gedanklich bereitete ich mich schon darauf vor, wieder mit synthetischen Farben nachzuhelfen. Der Strang wurde shampooniert und ausgewaschen, hing schon auf der Wäscheleine, da fiel mir ein, dass ich im letzten Jahr das Eisenwasser vielleicht garnicht in die Färbeflotte gegeben haben könnte. Schnell nochmal den Färbetopf mit Leitungswasser und einem Schluck Eisenwasser befüllt und den Strang erneut gebadet. Und siehe da .... es tat sich was. Der Strang ist nun nicht mehr gelb; die Farbe ist doch tatsächlich in ein helles Olivgrün mit leichten Schattierungen umgeschlagen. Geht doch !
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| Quelle: eigene Färbung |
Das muss ich mir unbedingt merken, denn der Goldrutennachschub im Garten wuchert gerade wie verrückt.
Im Gurkenglas mit der Möhrenfärbung sieht es übrigens gerade so aus:
| Quelle: eigene Färbung |
