Sonntag, 20. September 2009

Der Fall "Ishbel"

Vor einiger Zeit hatte ich ja eine/n Ishbel gestrickt, die/den ich mangels Masse leider früher abketten musste. Obwohl ich nur die "kleine Variante" gestrickt habe, reicht die Wolle nicht aus; die Lace-Randbordüre fiel schon ziemlich schmal aus und irgendwie wollte mir das ganze Tüchlein nicht so recht gefallen. Kein Vergleich mit den Ishbels, die frau so in anderen Blogs und Foren bewundern kann.
In den letzten Tagen habe ich es nun nochmals gewagt: ein Knäuelchen SockenBaumwolle, das mir farblich sehr gut für so einen kleinen Halsschmeichler gefiel, lag bereit, die Ishbel-Anleitung rausgesucht und losgenadel. Ruckzuck hatte ich das erste Stück glatt rechts zusammen und die erforderlichen Maschen für die Bordüre auf den Nadeln .... und irgendwie wurde ich dann stutzig: häää, das war doch beim ersten Ishbel viel größer ... so viel kann die halbe Nadelstärke doch nicht ausmachen ...
Beim direkten Vergleich sah das so aus:


Quelle: Ausschnitte aus "Ishbel", von mir gestrickt

Tja, nach diesen neuen Erkenntnissen im "Fall Ishbel" habe ich beim ersten Objekt ganz einfach die Zunahmen in den Rückreihen vergessen ... *schäm* ...
Und in Anbetracht der richtigen Umsetzung der Ishbel war das Urteil schnell gefällt:
Ishbel I wird geribbelt ... keine der Parteien legt Revision ein und vollstreckt ist auch schon ...


Quelle: es war einmal ... Ishbel aus selbstgefärbter SoWo