Freitag, 18. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 7

 Heute nochmal zwei Plätzchenrezepte, die auf unserem Plätzchenteller nicht fehlen dürfen:

Orangenplätzchen

Quelle: selbstgebacken
 Zutaten:

125 g Butter
125 g Zucker
1 P. Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
(alternativ: Orangenabrieb "aus der Tüte")
3 Eier
175 g Mehl
1 EL Orangensaft
 
Für die Füllung: Orangenmarmelade
Dekoration: dunkle Kuvertüre
 
Zubereitung:
Butter und Zucker aufschlagen, Eier und Gewürze dazugeben und anschließen Mehl und Orangensaft unterrühren. 
Mit einem Spritzbeutel kleine Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen (etwas größer als eine Haselnuss) undbei 175 ° C  für 6-8 Minuten backen. Die Plätzchen sollen hell bleiben und nur einen kleinen goldbraunen Rand bekommen.
 
Nach dem Backen jeweils zwei Plätzchen  mit der Orangenmarmelade "zusammenkleben" und  mit dunkler Kuvertüre dekorieren. 
 
Falsches Butterbrot 
Quelle: selbstgebacken
Zutaten:
 
Teig:
125 g Haselnüsse, geröstet und gemahlen
125 dunkle Schokolade, gerieben
1/4 TL Zimt
1 Prise Salz
125 g Mehl
80 g Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

"Butter": 
2 Eigelb, 6 "gute" Esslöffel Puderzucker
gehackte Pistazien zum Bestreuen

Aus den Teigzutaten eine Knetteig zubereiten, zu "Brot-Stangen" formen - der Durchmesser entspricht bei mir ca. einem 2-€-Stück - und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zum Backen den Ofen auf 175°C vorheizen, die "Brote" in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf mitBackpapier ausgelegten Blechen ca. 10 Minuten backen.

Während der Backzeit die "Butter" zubereiten: dafür die Eigelb mit dem Puderzucker zu einer dicken, weißlichen  Creme aufschlagen.

Die heißen Plätzchen mit Hilfe einer Palette umdrehen und sofort auf der Rückseite mit der "Butter" bestreichen und die gehackten Pistazien darüberstreuen. Die Bleche kommen dann zurück in den ausgeschaltenen Ofen, bis der Ofen abekühlt und die Butter fest ist.

Fröhliches Backen !
 



Mittwoch, 16. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 6

Im letzten Jahr habe ich die  Erdnusskugeln ausprobiert und sie haben uns gut geschmeckt, so gut, dass ich sie dieses Jahr wieder gebacken habe.

Quelle: selbstgebacken
Erdnusskugeln
120 g Butter
200 g Erdnussbutter (Cremig, ich habe die "Crunch" verwendet, da sind noch kleine Nussstücke drin)
50 g braunen Zucker
70 g weißen Zucker
1 Ei
1 P. Vanillezucker 
1 Prise Salz
230 g Mehl
1 TL Natron
evtl. etwas Milch, wenn der Teig zu fest ist
 
Zucker zum Wälzen der Teigkugeln 

Schokolade bzw. Kuvertüre zum Verzieren

Butter und Erdnussbutter cremig rühren, Ei und Zucker sowie die Gewürze dazugeben und gut rühren, bis alles verbunden ist. Dann Mehl und Natron zugeben und bei Bedarf etwas Milch. Aus dem Teig Kugeln formen (etwa in Größe einer kleineren Walnuss) und diese in einem Schälchen Zucker wälzen. Auf ein Blech mit Backpapier setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 - 190 ° C ca 12 - 15 Min. backen.


Nach dem Backen mit Schokolade dekorieren.

 

Weihnachtsbäckerei Teil 5

Schon vor etlichen Jahren wollte ich meinen Bruder mal mit selbstgemachten Heinerle überraschen. Allerdings war ich da in der Verarbeitung wohl etwas schnell und die Zubereitung war eine echte Schweinerei. Naja, dieses Jahr fragte mein Sohn, ob ich nicht mal Heinerle machen könnte. Also habe ich nochmal probiert - und tadatadaaaaa es hat geklappt:

Quelle: selbstgemacht

Heinerle

250 g Palmin
250 g Puderzucker
250 g dunkle Schokolade (oder Blockschokolade)
1 Päckchen Vanillezucer
4 Eier
rechteckige Obladen ( 2 Päckchen haben bei mir nicht ganz gereicht, die restliche Masse habe ich auf runde Obladen verteilt)

Über dem Wasserbad das Palmin und den Puderzucker bei geringer Hitze schmelzen lassen. Schokolade und Vanillezucker dazugeben und ebenfalls schmelzen lassen. Die Eier verquirlen und unter die Masse rühren - erhitzen, aber nicht kochen und dabei ständig rühren.
Diese Masse dann abkühlen lassen, zwischendurch mal rühren und wenn die Creme dann streichfähig (so etwa wie die Schokocreme, die man sich morgens auf's Brot schmieren kann) ist, die Oblaten damit bestreichen und aufeinanderlegen.
Ich habe die Platten auf Frischhaltefolie gelegt und die fertigen "Platten"dann darin eingeschlagen, so bleibt außenrum alles sauber.
Die Platten müssen nun etwas beschwert werden, sonst wellen sich die Oblaten. Weil ich ja alles eingepackt hatte, habe ich ein schwereres Buch draufgelegt und alles über Nacht (auf dem Balkon) kaltgestellt. Am nächsten Tag die Platten in Rauten schneiden und genießen.
 


Sonntag, 13. Dezember 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 4

 Mit dem Plätzchenbacken bin ich für dieses Jahr ziemlich durch .... so sieht dann wohl unser Plätzchenteller aus

Quelle: selbstgebacken

 Hier nochmal mein Lebkuchenrezept, das ich früher schonmal hier aufgeschrieben hatte:

Lebkuchen

Man nehme: 4 Butterhörnchen/Croissants und weiche diese in 250 ml heißem Wasser ein. 50 g Zitronat 50 g Orangeat 250 g Mandeln werden zusammen in einem Mixer zerkleinert 125 g Mehl, ½ Päckchen Backpulver und 3 gehäufte TL Lebkuchengewürz zu der Mandel-Mischung geben und gut mischen. 2 Eier mit 350 g Zucker schaumig rühren und die Mandel-Mehl-Gewürzmischung und die eingeweichten Hörnchen (nicht ausdrücken!) unterrühren (aufpassen, dass die Masse gut gemischt ist und keine „Hörnchenstücke“ im Teig sind). Diese Masse nun auf Oblaten streichen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen, bis die Lebkuchen etwas Farbe angenommen haben. Nach Belieben können die Lebkuchen vor dem Backen noch mit geschälten, halbierten Mandeln verziert werden oder nach dem Backen mit Schokoglasur überzogen werden. Tipp: Die Mandeln können je nach Geschmack auch durch Haselnüsse ersetzt werden, auch Walnüsse schmecken lecker (da diese aber sehr fettreich sind, bitte nicht ausschließlich verwenden). Ganz toll gleichmäßig bekommt man die Lebkuchenmasse übrigens mit einem "Plätzchen-Portionierer" auf die Oblaten. Euch allen viel Spass beim Plätzchenbacken ....

 Quelle: Gabys Lebkuchen und sind eigentlich ganz schnell und einfach gebacken: Lebkuchen

Weihnachtsbäckerei Teil 3

Meine Tante Gretl hat früher  Nussmakronen auf Mürbteig gebacken - die waren immer viel saftiger als die Makronen auf Oblaten und haben mir sehr gut geschmeckt. Da ich von dem Teig für die Hildabrötchen dieses Jahr die doppelte Menge vorbereitet hatte und gerade Eiweiß "übrig" war, habe ich die Gelegenheit genutzt und Tante Gretls Variante nachgebacken:

Quelle: selbstgebacken


Die Makronenmasse besteht aus

Eischnee von 2 Eiweiß
1 TL Zitronensaft
160 g Puderzucker
200 g gemahlenen Haselnüssen
 
Aus dem Teig für die Hildabrötchen Sterne ausstechen und jeweils ein Löffelchen Makronenmasse draufsetzen.
Bei 170 - 180 ° C ca 15 Minuten backen
 



Montag, 30. November 2020

Weihnachtsbäckerei Teil 2

 Hildabrödle

Zutaten für einen Mürbteig:

300 g Mehl, 125 g Zucker, 150 g Butter, 1 Ei, 1 P. Vanillezucker, Abrieb von 1/2 Zitrone

Füllung: Johannisbeergelee (uns schmeckt das von schwarzen Johannisbeeren)

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Mürbteig herstellen und kaltstellen.

Den kalten Mürbteig 4-5 mm dick ausrollen, runde Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen  in der Mitte noch einen kleine Kreis (Herz/Sternchen) ausstechen

Auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und bei 180 ° C ca. 10 Min. - hellgelb - backen.

Die ganzen Plätzchen noch warm mit glattgerührtem Johannisbeergelee bestreichen und das gelochte Plätzchen draufsetzen, mit Puderzucker bestäuben und abkühlen lassen.

 

Quelle: selbstgebacken und fotografiert

Donnerstag, 26. November 2020

Weihnachtsbäckerei - Teil 1

 Dieses Rezept stammt noch aus dem Hauswirtschaftsunterricht, den ich in der 8. und/oder 9. Klasse genießen durfte. Die Versucherle, die wir mit nach Hause bekamen, schmeckten der ganzen Familie gut und so haben die Hausfreunde bestimmt schon seit 40 Jahren einen festen Platz auf dem Plätzchenteller.

Hausfreunde

Zutaten:   

250 g Zucker, 3 Eier (von einem Ei etwas Eigelb zum Bestreichen zur Seite stellen), 200 g Nüsse (nach Geschmack - ich nehme Haselnüsse), 100 g Schokolade (Vollmilch oder dunklere Sorten), 100 g Rosinen (die ersetze ich mit Cranberries, da Rosinen bei uns nicht so beliebt sind und die leicht säuerlichen Cranberries gut passen), 200 g Mehr, 1 P. Backpulver

Nüsse und Schokolade grob hacken, es dürfen ruhig auch größere Stückchen bleiben.

Eier und Zucker schaumig rühren, Nüsse, Schokolade, Rosinen/Cranberries und das Mehl mit Backpulver unterrühren. Den Teig in längliche "Brote" oder Stangen auf ein mit backpapier belegtes Blech verteilen (bitte Abstand, die Masse läuft etwas auseinander) und mit dem zurückbehaltenen Eigelb (evtl. mit etwas Milch oder Sahne vermischt) bestreichen.

Bei 175°C ca 25 - 30 Minuten backen - noch warm in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden und auskühlen lassen.

Quelle: selbstgebacken, fotografiert und aufgegessen